Donnerstag, 11. Juli 2013

Miami Beach

Miami Beach, hier ist für jeden was dabei! Auf unserem Florida Roadtrip waren wir zwei mal in Miami Beach, als zweite und schlussendlich noch als letzt Station, da es uns so gut gefallen hat. Shopping, Badeferien, gemütliche Atmosphäre, in Miami findest du das alles. Und natürlich auch für die "Ausgang-Freaks" ist Miami Beach ein Muss.


Dolphin Mall, Miami
Shopping in Miami ist für uns einach ein Muss. Die beliebten Amerikanischen Marken erhält man in den USA bekanntlich "saugünstig". Und so habe ich zum Beispiel so ganz einfach die Flugkosten herausgeschlagen mit dem während des shoppens ersparten Geld (im Vergleich zu den schweizer Preisen). Wohl verstanden, als MANN! Und nein, nein, ich bin kein Shoppingsüchtiger, echt nicht! Wenn mich in der Schweiz z.B. ein DC T-Shirt ca. CHF 60.- kostet, dann erhält man die in den ganzen Shopping-Centren, bzw. Mall's für 10-15$! Echt heftig! Also wirklich nicht vergessen zu shoppen ;).
Eine grosse Mall in Miami ist die Dolphin Mall, sollte man wirklich besuchen. Und wenn man schon da ist, dann besucht die Miami International Mall doch auch gleich, das ist nämlich gleich nebenan, ohne Witz! Leider war diese auf Grund von Renovationen geschlossen, aber mittlerweilen ist sie bestimmt wieder offen. Und ansonsten könnt ihr immernoch kurz nach Ft. Lauderdale fahren in die Sawgrass Mills, die grösste Outlet-Mall von Florida!


Lincoln Road Mall, Miami Beach
Gemütlich shoppen kann man aber natürlich auch auf der Lincoln Road in Miami Beach, das nennt sich zwar Lincoln Road Mall, allerdings ist es einfach eine Shopping-Strasse und das mit reiner Fussgängerzone. Das sah ich bis jetzt in Florida noch nirgends, Fussgängerzone ist doch für AMIS ein Fremdwort? Die fahren ja überall hin mit dem Auto, nicht? Auf jeden Fall kann man auf der Lincoln Rd gemütlich was trinken, gemütlich essen oder eben gemütlich shoppen. Und auch Smoothies gibts ;)

Espanola Way, hier gehts gleich gemütlich weiter. Drei Blocks lang ein Mexikanisch-Spanisches Flair. Ja, seht es euch selber an, es ist ein echter Geheimtipp! Sieht mega süss aus und ich weiss auch nicht... es ist ein echt schöner Kontrast zum Amerikanischen "bigger is better".


Ocean Drive, Miami Beach
Ocean Drive, die Strasse direkt am Strand von Miami Beach. Ein bisschen überloffen von Touristen, aber ich finds schön und schliesslich ist das DIE Strasse von Miami Beach. Hotel an Hotel und Restaurant an Restaurant. Hier geht manchmal ganz schön die Post ab. Und die Strasse selber ist abends immer vollgestopft mit Autos. Autos, die die Besitzer gerne zeigen wollen und fahren so auch einige Male im Kreis um den Block - und das im Stau! Witzig ists auf jeden Fall!

Ausgangfreaks, ihr findet bestimmt genügend Clubs in Miami Beach, bzw. South Beach. Der bekannteste und wohl angesagteste ist "Nikki Beach", direkt am Strand. Der Eintritt kostet allerdings auch ca. 25$, wenn ich es noch recht im Kopf habe.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Nassau in 3 Stunden

Nassau, Bahamas... (m)ein Traum! Aber in drei Stunden sieht man nicht besonders viel. Wieso wir nicht länger da waren? Karibik-Kreuzfahrt mit Hurricane-Planänderungen!

Einlaufen in den Hafen von Nassau
Nassau war schon länger einer meiner grössten Träume. Allerdings lief es nicht so ganz, wie ich es mir erträumt habe. Als wir auf der Oasis of the Seas mit Verspätung in den Hafen von Nassau einliefen war die reinste Hölle los. Hier wollten wirklich alle ab dem Kreuzfahrtschiff und das bei einem Aufenthalt von nur gut drei Stunden und wohl bemerkt mit ca. 6'000 Passagieren. Wenn man im Hafen von Nassau anlegt, müssen alle, wie man das von gewissen Flughäfen kennt, durch den Duty Free laufen. So eine Menschenmenge erlebt man ansonsten nur zum Beispiel an der Street Parade in Zürich ;). Ich selber kommen mit solchen Massen aus Menschen nicht wirklich zurecht und so wollte ich nur möglichst schnell hinaus - die Hölle!

Meine Freundin hatte die glorreiche Idee, wir könnten jetzt doch trotzdem mal eine Touristen-Tour machen. Also willigte ich ein und für 25$ pro Person taten wir das dann auch. Das Versprechen war wie folgt: 1,5 Stunden Tour, kulturelles, Attraktionen, Shopping und Beach. Na, klingt doch nicht schlecht, oder?

Zu Beginn standen wir mal im Stau. Zu Fuss wäre man wohl schneller gewesen, denn wir wurden nur zu einer Ruine die wenige hundert Meter vom Hafen entfernt war. Ich und Ruinen passen irgendwie nicht zusammen und so liefen wir mal rund herum bis es dann weiter ging. Das war übrigens der "kulturelle Teil" des Ausflugs.

Touristen-Tour auf Nassau zu einem Hotelkomplex
Danach hiess es nochmals Stau stehen, bis wir in einem Hotel-Komplex angekommen waren - der Attraktions-Teil und Shopping-Teil des super Ausflugs, wie wir später erfuhren. Ähm ja, was wollen wir hier? Ok, laufen wir mal mit allen anderen hinein. Überteuerte Läden, Casino, etc. Hmmm.... Sehr spanisch... Ok, das Hotel sieht wirklich cool aus, aber wenn man von einem Kreuzfahrtschiff kommt, dann möchte man doch kein Hotel-Komplex sehen, oder etwa schon? Bin ich etwa so falsch gepolt? Ja auf alle Fälle durften wir den Strand nicht betreten und so liefen wir mal etwas weiter, hier mussten wir lustigerweise durch das Casino hindurch - kein Witz! - bis wir dann am öffentlichen Strand angekommen sind. Kurzer Blick auf die Uhr - ooooooh shit! - wir müssen zurück! Wir rannten zurück und haben auch hier im Prinzip überhaupt nichts gesehen. Naja, weiter gehts..

Wieder im Taxi angekommen geht es weiter an den Strand. Und das war genau der Strand, an den wir wenige Minuten vorher gelaufen sind. Zoooonk! Aber ok, geniessen wir mal kurz das Feeling. Und schon sagte unser Ausflugs-Führer: "So, jetzt habt ihr 5 Minuten Zeit um kurz Fotos zu schiessen. Es wird nicht gebadet!" Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuper! Die fünf Minuten waren wie im Flug vergangen und schon "durften" wir wieder zurück an den Hafen - mit Umwegen, denn dieser Taxifahrer ist im vollen Ernst im Zick-Zack durch Wohnquartiere gefahren.


Stadt Nassau auf den Bahamas
Ok, wie viel Zeit haben wir noch? Etwas mehr als eine Stunde, bis unser Schiff fährt. Und jetzt konnten wir noch kurz zu Fuss Nassau erkunden und haben so einiges mehr gesehen und stellt euch vor, es war sogar noch gratis. ;)

Also echt, macht niiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals eine geführte Touri-Tour und vorallem nicht, wenn die Zeit so knapp ist. Die Insel ist recht gross und wir haben gerade mal so gut wie nichts davon gesehen. Schade, aber ich bin mir sicher irgendwann wird es mich wieder auf Nassau verschlagen und dann werde ich mehr sehen.

Karibik-Kreuzfahrt auf der "Oasis of the Seas"

Die Kreuzfahrt auf der "Oasis of the Seas", dem grössten Kreuzfahrtschiff weltweit, war ein echtes Highlight von unserem Florida-Trip. Auf der Oasis, oder auf dem Zwillings-Schwesterschiff "Allure" vermisst man wohl wirklich nichts. Casino, Eisfeld, Theatersaal, Shopping-Allee, Pools, die beiden "Flow Rider" und vieles mehr erwartet dich auf diesen beiden identischen Schiffen der Royal Caribbean.

Karibik-Kreuzfahrt auf der Oasis of the Seas
Gebucht habe ich diese traumhafte Kreuzfahrt über e-hoi.ch, dem Kreuzfahrtspezialist der Schweiz. Für gerade mal CHF 1'200.- pro Person und das mit einer Balkonkabine auf der Aussenseite des Schiffs, ist das echt nicht viel. Aber ich kam noch günstiger, denn ich hatte noch einen CHF 1'000.- Gutschein von e-hoi und somit war es schon extrem günstig für das tolle Angebot - 7 Tage östliche Karibik.

Beginn der Kreuzfahrt war in Ft. Lauderdale, Florida, USA und endete auch wieder im selben Hafen. Ein paar Tage vorher hiess es schon irgendwo im Fernsehen, es seien 3 Hurricanes unterwegs in Richtung Florida. Aber wir dachten uns dabei nichts, denn wie man die Amis so kennt, übertreiben sie doch gerne. Am Tag des Ablegens in Ft. Lauderdale war das Wetter nicht besonders. Es regnete und windete für schweizer Verhältnisse "ja, normal". Aber anscheinend war das der kommende Hurricane. Als wir geboardet hatten waren dann die Angestellten auf dem Schiff recht nervös und etwas hektisch über die Decks am herumschwirren. Wir dachten uns dabei allerdings wieder nichts. Also haben wir das Schiff mal ein wenig erkundet, bevor wir dann die obligatorische Notfallübung vor dem Ablegen des Schiffs hinter uns brachten. Am Abend erfuhren wir dann, dass eine Stunde nach unserem Ablegen der ganze Hafen von Ft. Lauderdale auf Grund des Hurricanes geschlossen wurde - da hatten wir wohl wieder viiiiel Glück :).
Nebenbei: Das Schwesterschiff Allure of the Seas konnte deshalb nicht anlegen und blieb noch zwei oder drei weitere Tage auf dem Meer. Da hatten wohl diejenigen Glück, die noch an Board waren. Und die anderen, die die geplante Reise mit drei Tagen Verspätung angegangen sind waren wohl recht verarscht. Aber war ja nicht unser Problem.

Die geplante Kreuzfahrtroute war eigentlich Ft. Lauderdale - Nassau (Bahamas) - St. Maarten - St. Thomas - Ft. Lauderdale. Auf Grund des Sturms wurde diese allerdings geändert und so blieben wir die ersten Tage auf hoher See und legten als erstes in St. Maarten, der halb holländischen, halb französischen Insel an, danach St. Thomas und zum guten Schluss Nassau.


Auf St. Maarten waren alle etwas durch den Wind, denn so wie ein Barbesitzer uns erzählt hat, war es der erste Tag nach dem Hurricane, an dem auch wieder so gut wie alles offen hatte. Allerdings konnte man keine Spuren des Hurricanes finden. Es war einfach traumhaft! Aber viel haben wir da nicht gemacht, einfach ein bisschen am Strand liegen, zwischendurch in eine Bar, etwas essen, ein bisschen durch die Strassen laufen etc. Wie man das halt so macht, ohne eine Touri-Tour zu buchen.

Auf St. Thomas und hier haben wir doch noch etwas ganz cooles erlebt, das wir wohl das Leben lang nicht aus der Erinnerung bekommen werden. Wenn es dich interessiert, dann kannst du es hier nachlesen.

Nach dem witzigen Tag auf St. Thomas, stachen wir wieder in die See und tuckerten in Richtung Nassau, Bahamas, wo wir allerdings erst einiges später ankamen als geplant und deshalb nur gut 3 Stunden Landgang hatten. Und bitte, bitte.... Macht keine Touristen-Tour! Nein, nein, nein! Alles nur nicht das... Hier erfährst du warum.

Das Schiff ist einfach nur gigantisch, eine kleine Stadt auf dem Wasser. Mit rund 6'000 Passagieren ist es das grösste Kreuzfahrtschiff der Welt. Und man vermisst wirklich nichts. Eigentlich müsste  man nirgends einen Landgang machen, denn man hätte mehr als genug Aktivitäten um eine Woche lückenlos zu füllen. Der Flowrider ist mein persönliches Highlight auf der Oasis. Surfen, surfen, surfen und das auf einem Schiff! :)
Für Jung und Alt, es ist für jeden was dabei. Ja sogar für mich war immer was dabei. Und ich gehöre genau in die Kategorie, auf die eigentlich nicht eingegangen wird. Denn als damals 24-Jähriger ist es meist schwierig, denn die klassischen Aufführungen, wie z.B. das Aquatheater etc. interessieren mich nicht und auch Ähnliche Vorführungen und der gleichen muss ich nicht sehen. Aber man kann klettern, Eis laufen, surfen und vieles mehr.


Flowrider - Oasis of the Seas

Mein Fazit: Eine Kreuzfahrt ist das Ideale, um zu entspannen und das Leben auf dem Schiff zu geniessen. Wer allerdings hofft, er könne auf einer Kreuzfahrt viele Eindrücke von den Landgängen erwarten, ist auf einem so grossen Schiff wohl etwas falsch.
Die Kreuzfahrt auf der Oasis war einfach nur toll, das Schiff ist überwältigend, die Angestellten sind zuvorkommend und sehr freundlich. Aber eben, die Landgänge.... die bräuchte es nicht. Wenn 6'000 Passagiere gleichzeitig auf eine Insel treffen mit nicht mal so vielen Einwohnern, dann geht die Post ab. Und natürlich sind dann halt auch alle darauf abgestimmt, dass man die so schnell nicht wieder sieht und sie zocken einem mit Freuden ab.
Gerne wieder ein Mal, allerdings muss es nicht jedes Jahr eine Kreuzfahrt sein, denn von den besuchten Anlauforten sieht man für meinen Geschmack einfach viel zu wenig.

Badeferien auf Kos

Kos ist eine vorallem bei uns Schweizern sehr beliebte griechische Insel, auf der man wirklich wunderschöne Ferien machen kann. Die Insel Kos ist relativ klein und nicht allzustark vom Tourismus überflutet. Und wenn ihr bucht, dann bitte in der Nähe von Kos stadt, oder wenn nicht, dann mietet einen Roller oder so ähnlich, ehrlich! Kos Stadt ist für mich zumindest DAS Highlight auf der Insel.

Vor zwei Jahren habe ich über ebookers.ch, wie auch sonst eigentlich immer einen Kurzurlaub, also ich zumindest sage dem jetzt einfach mal Kurzurlaub, für mich und meine Freundin gebucht. Kurz ein paar Angaben: 7 Tage, all inclusive in einem guten 4 Sterne-Hotel ca. 5 km von Kos Stadt entfernt und natürlich direkt am Meer mit wunderschönem Sandstrand. Und das alles für läppische CHF 602.- pro Person! Einfach genial, oder etwa nicht?


4 Sterne Hotel auf KOS

Das Hotel war wirklich wunderschön, gepflegt, sauber und grosszügig. Das einzige, was mich persönlich gestört hat, ist das Essen. Ok. ich bin schon ziemlich heikel, was das Essen angeht, aber haufenweise lauwarme Speisen geht gar nicht! Das Dessert-Buffet sah immer genial aus, aber auch hier haben sie es ein wenig versaut, denn ich konnte keinen Dessert geniessen, denn alles war abartig süss. Und glaubt mir, ich habe gerne süss, wirklich gerne, aber das war heftig! So was süsses habe ich nicht mehr erlebt seit Bali, als mir der Mund zusammengeklebt war bei einem Sweet 'n' Sour. Ja, wie auch immer... In Kos Stadt war das Essen so einiges besser, eigentlich sogar genial! Deshalb verzichteten wir auch gerne mal auf die a.I. Leistungen und gingen lieber mit dem Bus für rund 1.- EUR pro Person in die Stadt und assen auswärts. Und es ist wirklich gut, man kriegt genug uuund es ist obendrauf auch noch günstig!


Hafen am Abend in Kos Stadt

Kos Stadt ist wirklich sehr schön und idyllisch gemacht. Es gibt unzählige süsse Restaurants und Cafes, wer aufs shoppen steht kommt auch nicht zu kurz und der Hafen ist traumhaft schön, vor allem abends mit der ganzen Beleuchtung. Echt ein Hit!
Wer auf Ruinen und dergleichen Steht kommt auch zum Zug, für mich persönlich ist das zwar nix, aber überall mitten in der Stadt sind Ruinen (ich denke mal aus der Römerzeit oder so?). Die am Hafen sieht aber sogar für mich echt cool aus. *like* ;)


Gässchen in Kos Stadt

Und wenn ihr schon mal in Kos Stadt seid, dann bucht euch doch einen Tages-Trip mit einem Schiff. Echt herrlich! Wir gingen damals auf eine benachbarte kleine Insel, ich glaube Mandraki hiess sie. Auf alle Fälle war da RICHTIGES Griechenland-Feeling mit einem Hauch Italiens. Die Engen Gässlein da im einzigen Dorf auf der kleinen Insel sind echt genial und es war wirklich wuuuuuuuuunderschön!


Ausflug von Kos auf Mandraki

Ähm ja, was gibts noch... Ach ja klar, das berühmte Schwefelbad, auch bekannt unter "Embros-Thermen". Aber keine Sorge, du wirst nicht vergiftet. In den 7 Tagen waren wir zwar nicht da, aber auf einer früheren Reise war ich schonmal dort. Die Embros-Therme ist im Meer mit einigen Steinen abgetrennt, das Wasser ist herrlich warm und est tut gut! Für Körper und Geist (nein, keine Red-Bull Werbung ;-) )

Ach ja, noch was.... Kos ist extrem windig!

Bei der Heimreise haben wir es wieder einmal geschafft.... Am Abend vor der Abreise hatten wir einen Zettel im Zimmer. Und es war nichts gutes. Der gesamte Luftraum über Griechenland war gesperrt und so konnten wir dann erst am nächsten Tag zurück in die Schweiz fliegen. Wir hatten zwar keine Unterkunft mehr, da unser Hotel ausgebucht war, aber da der Flug in der Nacht ging, war es nicht so problematisch. Wir waren einfach noch lange in Kos Stadt und gingen dann in der Nacht in Richtung Flughafen.

Sonntag, 16. Juni 2013

Barcelona Städtetrip

Anfangs Frühling waren ich und meine Freundin für fünf Tage in Barcelona auf einem Städtetrip. Es war echt genial, auch wenn ich kein Fan von alten Häusern, Gebäuden und Kirchen bin. Echt empfehlenswert für Jedermann!

Ausblick vom Parc Güell über Barcelona
Gebucht habe ich den Kurztrip eigentlich nur, weil es ein hammer Angebot von TUI war. Dank dem Valentins-Special konnte meine Freundin nämlich gratis mit. So habe ich CHF 448.- für beide Personen inklusive Flug und vier Nächte in einem wirklich guten 4-Sterne Hotel bezahlt. Klingt fast unmöglich - ist es aber nicht! Ja, ich wäre wahrscheinlich auch nicht einfach auf die Idee gekommen kurz für ein paar Tage nach Barcelona zu reisen, schliesslich kann ich ja nicht mal ein Wort Spanisch und so hatte ich doch etwas Bedenken. Aber zu meinem Erstaunen kamen wir mit Englisch wunderbar durch und hatten nirgends Verständigungsprobleme.




Sehenswürdigkeiten:

- Sagrada Familia (naja...)
- La Rambla
- Arc de Triomf
- Parc Güell
- Port Olympic
- Barceloneta

Nach dem etwas stieren, aber kurzem Flug mit der Vueling Airline kamen wir dann schliesslich in Barcelona an und durften satte 2.5 Stunden aufs Gepäck meiner Freundin warten, da Iberia, die Muttergesellschaft von Vueling streikte und das Gepäck nicht rausrücken wollte. Und weil wir ja so intelligent waren und kein Euro-Münz dabei hatten, hätten wir beinahe den Löffel abgegeben, da wir schon so ausgetrocknet waren und am Getränkeautomaten nicht mal ein Wasser rauslassen konnten. Im Flugzeug gab es ja auch nicht mal was, um den Mund zu befeuchten. Ist zwar heutzutage eigentlich selbstverständlich, aber bei der Vueling wohl nicht. Die Spanier sind wohl etwas knauserig. Aber was solls, wir habens trotzdem überlebt - zum Glück!

Mit der U-Bahn gings dann weiter in Richtung Hotel, und da ich vergessen hatte die Adresse des Hotels aufzuschreiben, durften wir rund um die U-Bahnstation kreisen, bis wir es endlich gefunden haben. War allerdings keine grosse Sache - für die eigentlichen 5 Minuten Weg hatten wir so eine gute halbe Stunde. Beim nächsten Mal werde ich es hoffentlich nicht wieder vergessen. Nach dem Einchecken gings dann endlich ab in die Stadt - also in den Stadtkern, in der Stadt waren wir ja schon.

Mit der U-Bahn geht das alles ganz flott, wir waren allerdings auch nur zwei oder drei Stationen entfernt, aber täuscht euch nicht. Im gegensatz zu anderen Städten sind die U-Bahnstationen etwas weit auseinander. Und ja, es haltet fit, denn es gibt nicht ganz so viele Rolltreppen und so bekommt man nach ein paar Tagen doch ein bisschen Muskelkater in den Beinen. Zumindest wenn man das Abo ausschöpft ;).

Der Stadtkern ist für mich ein bisschen verwirrend, ist ein bisschen amerikanisch aufgebaut, d.h. mehr oder weniger alle Strassen sind gittermässig angeordnet und irgendwie sehen die Häuser alle gleich aus und sind alle gut 4-stöckig. Keine Ahnung, ist wohl irgendsowas wie Barock-Stil oder wie man dem auch immer sagt. Ja eben ALT, aber es verleiht der Stadt ihren Charme. Und im gegensatz zu den Amerikanern kann man sich an den Strassennamen nur schwer orientieren. Heisst alles irgendwie ähnlich. Aber mit Hilfe vom Sonnenstand weiss man wenigstens in welche Richtung man laufen muss.

La Rambla

In der City kann ich eigentlich vorallem die "La Rambla" Strasse und das rund herum wärmstens empfehlen, das ist eigentlich die Hauptader der Stadt. Shopping, shopping, shopping! Und wenn man irgendwo um die Ecke geht sind da auch einige süssen Restaurants und so weiter. Ach und für die "Märt"-Fans gibts da auch was. Eine grosse gedeckte Markthalle mit tonnenweise Esswaren, Schinken, Fisch, Früchte und so weiter. Und ganz unten an der La Rambla ist der Kreuzfahrtschiffs-Hafen. Klingt zwar ein bisschen öde, aber da unten gibt es eine Art Riiiiesen-Floss mit einem Einkaufszentrum drauf. Und natürlich auch noch einige Restaurants.

Hof in der nähe vom La Rambla

 Arc de Triomf

Am zweiten Tag waren sind wir dann erst mal zum Arc de Triomf, unser Hotel war ja gleich da in der Nähe. Ja, was soll ich sagen, ist eigentlich das selbe, wie in Paris (heisst ja sogar noch gleich), aber es gibt einen wunderschöner Park etwas weiter unten, der dazugehört. Echt schön und idyllisch!


Triumpfbogen Barcelona

Parc Güell


Nach dem Triumphbogen gings dann ab in Richtung Parc Güell, dahin müsst ihr einfach mal! So eine schöne Aussicht über die Stadt gibts nicht mal aus dem Flugzeug. Aber auch wenn er sch... gross ist, ist es nicht allzuleicht ihn zu finden. Wir sind mit der U-Bahn bis zur nähesten Station gefahren und dann gut ein-einhalb Stunde umhergeirrt. Und weils so schön ist, geht natürlich alles bergauf! Landkarte wäre sicher keine schlechte Idee gewesen, aber eben, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Mitten durchs Wohnquartier zwischen zwei nicht wirklich schönen Blöcken gabs da so eine verwucherte Treppe. Sollen wir jetzt wirklich da rauf? Ach komm, ein Versuch ists Wert und plötzlich waren wir auf dem Car-Parkplatz vom Parc Güell angekommen und ein Eingang ist in Sicht. Ja, wie schon gesagt, hier hat man eine wirklich herrliche Aussicht über die ganze Stadt und der Park ist mega schön gemacht. Und am eigentlichen Eingang sind die Häuser von Antoni Gaudí, das sind sehr speziell designte Häuser, die man einfach gesehen haben muss.

Haus von Antoni Gaudi im Parc Güell

Port Olympic

Am dritten Tag gings dann in Richtung Neu-Stadt, habe ich zumindest gedacht. War allerdings nicht ganz so. Eine "Neu-Stadt" gibts in Barcelona nicht. Aber wo waren wir dann hier? Port Olympic. Was ist das? Da ist unter anderem ein Casino, Strand, der Yachthafen und diverse Restaurants und Cafes. Die beiden grossen, ach eher riesigen Gebäude konnte man vom Parc Güell nicht übersehen. Und auch hier, die U-Bahnstationen sind immer soweit weg, dass man denkt, man sei am falschen Ort gelandet. Aber lasst euch von eurem Instinkt nicht trügen. Wenn man denkt, man sei völlig falsch, dann ist man eigentlich immer sehr nah dran.


Sagrada Familia

Ähm ja, was gibts noch? Ach ja, das darf man ja nicht vergessen: Sagrada Familia, DAS Wahrzeichen von Barcelona! Ich weiss nicht, also von mir aus kann man das gerne auslassen. Aber wenn man auf alte Kirchen steht vielleicht nicht. Also: Sagrada Familia ist ja bis heute noch nicht fertig geworden. Und eine Baustelle kann man ja eigentlich auch zuhause anschauen. Aber die, die es interessiert, ich halte euch von einem Besuch nicht ab. Man könnte auch rein, aber das war mir das Geld nicht wert. Ok, es sind viele Skulpturen in den Sandstein gehauen über die ganze Fassade, aber ja... Nichts für mich! Aber der Teich nebenan ist süss :).


Barceloneta

Barceloneta ist das Strandhotel-Viertel, wenn man so sagen will. Viele Restaurants vor den Hotels ect. Wie schon erwähnt waren wir ja anfangs Frühling da. Und vielleicht weil es ausser der Saison war, war alles nicht besonders anmächelig. Zum essen luden mich die Restaurants nicht wirklich ein. Aber am Strand unten gibt es 5-6 Restaurants, die ziemlich gut aussahen. Die Preise waren auch dementsprechend. Und wenn ihr dort essen geht, dann vergleicht eure Speisekarten!! Ich und meine Freundin hatten lustigerweise zwei unterschiedliche Menukarten. Und das beste daran: Ich hatte die, in der ich nichts fand, was ich gerne esse und umgekehrt. So bestellten wir beide zwar etwas, doch wir würden das sicher nicht ein zweites Mal bestellen.

Öööööm ja, viel mehr gab es für uns nicht zu besichtigen, also ja, wir waren natürlich dauernd auf Entdeckungstour, aber da war nichts spezielles mehr, ausser vielleicht dem farbigen Dildo. Aber der sieht einfach nur cool aus...