Der Roadtrip durch Florida war einer meiner erlebnisreichsten und schönsten Erlebnisse in meinem bisherigen Leben. Dass ich gleich nochmals einen so ähnlichen Roadtrip machen würde, versteht sich glaube ich von alleine. Es war einfach genial und kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.
Florida ist ideal um mit dem Mietauto zu entdecken. Die Städte sind für amerikanische verhältnisse dicht bei einander und Florida zählt somit du den dicht besiedeltsten Staaten der USA. Also genau das richtige, wenn man mit dem Mietauto ein viel entdecken möchte und gleichzeitig aber nicht tagelange Fahrten hinter sich bringen muss. Und ehrlich, wenn man will, dann kann man ganz schön was entdecken in Florida. Die Liste, was man alles machen könnte, ist ellen-lang!
Kurz ein paar Facts zu unserer Reise:
Wir waren insgesamt 23 Tage unterwegs, mit Flug sogar 24. Die ersten zwei Nächte verbrachten wir in Fort Lauderdale, wo auch unser Flug hin ging. Danach war eine Nacht in Miami Beach angesagt. Gleich darauf verbrachten wir den Tag im Everglades National Park und anschliessend noch die Keys runter (ja, das war ein langer Tag mit der ganzen Fahrt). In Key West waren wir für zwei Nächte. Und dann wieder hoch nach Fort Myers für eine Nacht. Weiter nach St. Petersburg/Tampa, ebenfalls eine Nacht. Weiter nach Orlando und da natürlich in die Universal Studios, ganze drei Nächte sogar. Dann war noch West Palm Beach an der Reihe, für zwei Nächte. Danach endlich auf die Karibik Kreuzfahrt auf der Oasis of the Seas, eine volle Woche. Und nach der Kreuzfahrt waren wir die letzten vier Nächte wieder in Miami Beach um einfach nochmals ein wenig richtig zu entspannen und auch mal etwas zu baden an der Beach.
Klingt vielleicht ein bisschen stressig, war es allerdings wirklich nicht. Erstens mag ich keinen Stress und schon gar nicht in den Ferien und zweitens schauten wir immer "vorzuä", wie es weitergehen soll.
Die Planung haben wir uns ganz einfach gemacht. Mal den Flug nach Fort Lauderdale und das erste Hotel über ebookers.ch buchen, die beiden Mietwagen (vor und nach der Kreuzfahrt) über sixt.ch buchen und die Kreuzfahrt haben wir über e-hoi.ch gebucht. Klingt zwar ein wenig aufwändig, war aber so extrem günstig! Und alle anderen Unterkünfte, Hotels etc. wollten wir auch noch garnicht im Voraus buchen, denn schliesslich sind wir ja sehr spontan und mit ebookers kann man auch wunderbar buchen, wenn man unterwegs ist und es einem hier gleich gefällt. Dann hat man auch nicht einen strikten Reiseplan und muss sich daran halten. Das wäre doch zum kotzen, oder etwa nicht? Na, für mich auf alle Fälle. So konnten wir einfach bleiben, wo es uns gefallen hat und wenn wir irgendwo angekommen sind, wo es uns nicht so gut gefiel, dann gings weiter. Ist doch ganz einfach, nicht? Man muss nicht schauen, dass man genau dann dort ist und wenn mal etwas schief gehen würde, ist man auch nicht gebunden. Also für mich gibt es wohl nichts mehr anderes auf solchen Rundreisen. Echt cool, vorallem gibt es bei der ebookers-App auch eine Funktion für "Hotels in der Nähe und verfügbar für heute". Echt genial, für solche Sachen! Alles in allem kam die Reise auf ca. CHF 3'500.- pro Person, was aus meiner Sicht wiiiirklich günstig ist, für das, was wir hatten. Knapp 3 1/2 Wochen, eine Woche Kreuzfahrt, Flug, Mietwagen und alle Hotels... Ein echtes Schnäppchen!
Die Hightlights waren auf alle Fälle der Everglades National Park und die Universal Studios. Und die zwei schönsten Destinationen waren aus meiner Sicht Miami Beach und West Palm Beach. Wobei natürlich auch Key West unglaublich schön ist und die Ostküste Floridas ebenfalls.
Die letzten paar Tage wollten wir, wie gesagt, einfach noch ein bisschen ausspannen und etwas Kontrast in die bisherigen, sehr erlebnisreichen Ferien bringen. Aber die Entscheidung war nicht leicht, West Palm Beach, oder doch Miami Beach? In Miami waren wir bisher bloss eine Nacht, in West Palm Beach zwei. Ok, Miami ist einiges grösser und da könnten wir doch vielleicht noch etwas mehr entdecken, aber Palm Beach ist einfach traumhaft. Nach einiger Disskussionen hatten wir uns dann allerdings auf Miami Beach entschlossen und hatten ein wirklich geniales 5-Sterne Hotel gebucht und dann noch in einer unglaublich grossen Suite, unweit vom Strand und "z'mitzt im Chuechä". Ja, das war echt gediegen. :)
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Sonntag, 4. August 2013
Mittwoch, 10. Juli 2013
Nassau in 3 Stunden
Nassau, Bahamas... (m)ein Traum! Aber in drei Stunden sieht man nicht besonders viel. Wieso wir nicht länger da waren? Karibik-Kreuzfahrt mit Hurricane-Planänderungen!
Nassau war schon länger einer meiner grössten Träume. Allerdings lief es nicht so ganz, wie ich es mir erträumt habe. Als wir auf der Oasis of the Seas mit Verspätung in den Hafen von Nassau einliefen war die reinste Hölle los. Hier wollten wirklich alle ab dem Kreuzfahrtschiff und das bei einem Aufenthalt von nur gut drei Stunden und wohl bemerkt mit ca. 6'000 Passagieren. Wenn man im Hafen von Nassau anlegt, müssen alle, wie man das von gewissen Flughäfen kennt, durch den Duty Free laufen. So eine Menschenmenge erlebt man ansonsten nur zum Beispiel an der Street Parade in Zürich ;). Ich selber kommen mit solchen Massen aus Menschen nicht wirklich zurecht und so wollte ich nur möglichst schnell hinaus - die Hölle!
Meine Freundin hatte die glorreiche Idee, wir könnten jetzt doch trotzdem mal eine Touristen-Tour machen. Also willigte ich ein und für 25$ pro Person taten wir das dann auch. Das Versprechen war wie folgt: 1,5 Stunden Tour, kulturelles, Attraktionen, Shopping und Beach. Na, klingt doch nicht schlecht, oder?
Zu Beginn standen wir mal im Stau. Zu Fuss wäre man wohl schneller gewesen, denn wir wurden nur zu einer Ruine die wenige hundert Meter vom Hafen entfernt war. Ich und Ruinen passen irgendwie nicht zusammen und so liefen wir mal rund herum bis es dann weiter ging. Das war übrigens der "kulturelle Teil" des Ausflugs.
Danach hiess es nochmals Stau stehen, bis wir in einem Hotel-Komplex angekommen waren - der Attraktions-Teil und Shopping-Teil des super Ausflugs, wie wir später erfuhren. Ähm ja, was wollen wir hier? Ok, laufen wir mal mit allen anderen hinein. Überteuerte Läden, Casino, etc. Hmmm.... Sehr spanisch... Ok, das Hotel sieht wirklich cool aus, aber wenn man von einem Kreuzfahrtschiff kommt, dann möchte man doch kein Hotel-Komplex sehen, oder etwa schon? Bin ich etwa so falsch gepolt? Ja auf alle Fälle durften wir den Strand nicht betreten und so liefen wir mal etwas weiter, hier mussten wir lustigerweise durch das Casino hindurch - kein Witz! - bis wir dann am öffentlichen Strand angekommen sind. Kurzer Blick auf die Uhr - ooooooh shit! - wir müssen zurück! Wir rannten zurück und haben auch hier im Prinzip überhaupt nichts gesehen. Naja, weiter gehts..
Wieder im Taxi angekommen geht es weiter an den Strand. Und das war genau der Strand, an den wir wenige Minuten vorher gelaufen sind. Zoooonk! Aber ok, geniessen wir mal kurz das Feeling. Und schon sagte unser Ausflugs-Führer: "So, jetzt habt ihr 5 Minuten Zeit um kurz Fotos zu schiessen. Es wird nicht gebadet!" Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuper! Die fünf Minuten waren wie im Flug vergangen und schon "durften" wir wieder zurück an den Hafen - mit Umwegen, denn dieser Taxifahrer ist im vollen Ernst im Zick-Zack durch Wohnquartiere gefahren.
Ok, wie viel Zeit haben wir noch? Etwas mehr als eine Stunde, bis unser Schiff fährt. Und jetzt konnten wir noch kurz zu Fuss Nassau erkunden und haben so einiges mehr gesehen und stellt euch vor, es war sogar noch gratis. ;)
Also echt, macht niiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals eine geführte Touri-Tour und vorallem nicht, wenn die Zeit so knapp ist. Die Insel ist recht gross und wir haben gerade mal so gut wie nichts davon gesehen. Schade, aber ich bin mir sicher irgendwann wird es mich wieder auf Nassau verschlagen und dann werde ich mehr sehen.
Meine Freundin hatte die glorreiche Idee, wir könnten jetzt doch trotzdem mal eine Touristen-Tour machen. Also willigte ich ein und für 25$ pro Person taten wir das dann auch. Das Versprechen war wie folgt: 1,5 Stunden Tour, kulturelles, Attraktionen, Shopping und Beach. Na, klingt doch nicht schlecht, oder?
Zu Beginn standen wir mal im Stau. Zu Fuss wäre man wohl schneller gewesen, denn wir wurden nur zu einer Ruine die wenige hundert Meter vom Hafen entfernt war. Ich und Ruinen passen irgendwie nicht zusammen und so liefen wir mal rund herum bis es dann weiter ging. Das war übrigens der "kulturelle Teil" des Ausflugs.
Danach hiess es nochmals Stau stehen, bis wir in einem Hotel-Komplex angekommen waren - der Attraktions-Teil und Shopping-Teil des super Ausflugs, wie wir später erfuhren. Ähm ja, was wollen wir hier? Ok, laufen wir mal mit allen anderen hinein. Überteuerte Läden, Casino, etc. Hmmm.... Sehr spanisch... Ok, das Hotel sieht wirklich cool aus, aber wenn man von einem Kreuzfahrtschiff kommt, dann möchte man doch kein Hotel-Komplex sehen, oder etwa schon? Bin ich etwa so falsch gepolt? Ja auf alle Fälle durften wir den Strand nicht betreten und so liefen wir mal etwas weiter, hier mussten wir lustigerweise durch das Casino hindurch - kein Witz! - bis wir dann am öffentlichen Strand angekommen sind. Kurzer Blick auf die Uhr - ooooooh shit! - wir müssen zurück! Wir rannten zurück und haben auch hier im Prinzip überhaupt nichts gesehen. Naja, weiter gehts..
Wieder im Taxi angekommen geht es weiter an den Strand. Und das war genau der Strand, an den wir wenige Minuten vorher gelaufen sind. Zoooonk! Aber ok, geniessen wir mal kurz das Feeling. Und schon sagte unser Ausflugs-Führer: "So, jetzt habt ihr 5 Minuten Zeit um kurz Fotos zu schiessen. Es wird nicht gebadet!" Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuper! Die fünf Minuten waren wie im Flug vergangen und schon "durften" wir wieder zurück an den Hafen - mit Umwegen, denn dieser Taxifahrer ist im vollen Ernst im Zick-Zack durch Wohnquartiere gefahren.
Ok, wie viel Zeit haben wir noch? Etwas mehr als eine Stunde, bis unser Schiff fährt. Und jetzt konnten wir noch kurz zu Fuss Nassau erkunden und haben so einiges mehr gesehen und stellt euch vor, es war sogar noch gratis. ;)
Also echt, macht niiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals eine geführte Touri-Tour und vorallem nicht, wenn die Zeit so knapp ist. Die Insel ist recht gross und wir haben gerade mal so gut wie nichts davon gesehen. Schade, aber ich bin mir sicher irgendwann wird es mich wieder auf Nassau verschlagen und dann werde ich mehr sehen.
Karibik-Kreuzfahrt auf der "Oasis of the Seas"
Die Kreuzfahrt auf der "Oasis of the Seas", dem grössten Kreuzfahrtschiff weltweit, war ein echtes Highlight von unserem Florida-Trip. Auf der Oasis, oder auf dem Zwillings-Schwesterschiff "Allure" vermisst man wohl wirklich nichts. Casino, Eisfeld, Theatersaal, Shopping-Allee, Pools, die beiden "Flow Rider" und vieles mehr erwartet dich auf diesen beiden identischen Schiffen der Royal Caribbean.
Gebucht habe ich diese traumhafte Kreuzfahrt über e-hoi.ch, dem Kreuzfahrtspezialist der Schweiz. Für gerade mal CHF 1'200.- pro Person und das mit einer Balkonkabine auf der Aussenseite des Schiffs, ist das echt nicht viel. Aber ich kam noch günstiger, denn ich hatte noch einen CHF 1'000.- Gutschein von e-hoi und somit war es schon extrem günstig für das tolle Angebot - 7 Tage östliche Karibik.
Beginn der Kreuzfahrt war in Ft. Lauderdale, Florida, USA und endete auch wieder im selben Hafen. Ein paar Tage vorher hiess es schon irgendwo im Fernsehen, es seien 3 Hurricanes unterwegs in Richtung Florida. Aber wir dachten uns dabei nichts, denn wie man die Amis so kennt, übertreiben sie doch gerne. Am Tag des Ablegens in Ft. Lauderdale war das Wetter nicht besonders. Es regnete und windete für schweizer Verhältnisse "ja, normal". Aber anscheinend war das der kommende Hurricane. Als wir geboardet hatten waren dann die Angestellten auf dem Schiff recht nervös und etwas hektisch über die Decks am herumschwirren. Wir dachten uns dabei allerdings wieder nichts. Also haben wir das Schiff mal ein wenig erkundet, bevor wir dann die obligatorische Notfallübung vor dem Ablegen des Schiffs hinter uns brachten. Am Abend erfuhren wir dann, dass eine Stunde nach unserem Ablegen der ganze Hafen von Ft. Lauderdale auf Grund des Hurricanes geschlossen wurde - da hatten wir wohl wieder viiiiel Glück :).
Nebenbei: Das Schwesterschiff Allure of the Seas konnte deshalb nicht anlegen und blieb noch zwei oder drei weitere Tage auf dem Meer. Da hatten wohl diejenigen Glück, die noch an Board waren. Und die anderen, die die geplante Reise mit drei Tagen Verspätung angegangen sind waren wohl recht verarscht. Aber war ja nicht unser Problem.
Die geplante Kreuzfahrtroute war eigentlich Ft. Lauderdale - Nassau (Bahamas) - St. Maarten - St. Thomas - Ft. Lauderdale. Auf Grund des Sturms wurde diese allerdings geändert und so blieben wir die ersten Tage auf hoher See und legten als erstes in St. Maarten, der halb holländischen, halb französischen Insel an, danach St. Thomas und zum guten Schluss Nassau.
Auf St. Maarten waren alle etwas durch den Wind, denn so wie ein Barbesitzer uns erzählt hat, war es der erste Tag nach dem Hurricane, an dem auch wieder so gut wie alles offen hatte. Allerdings konnte man keine Spuren des Hurricanes finden. Es war einfach traumhaft! Aber viel haben wir da nicht gemacht, einfach ein bisschen am Strand liegen, zwischendurch in eine Bar, etwas essen, ein bisschen durch die Strassen laufen etc. Wie man das halt so macht, ohne eine Touri-Tour zu buchen.
Auf St. Thomas und hier haben wir doch noch etwas ganz cooles erlebt, das wir wohl das Leben lang nicht aus der Erinnerung bekommen werden. Wenn es dich interessiert, dann kannst du es hier nachlesen.
Nach dem witzigen Tag auf St. Thomas, stachen wir wieder in die See und tuckerten in Richtung Nassau, Bahamas, wo wir allerdings erst einiges später ankamen als geplant und deshalb nur gut 3 Stunden Landgang hatten. Und bitte, bitte.... Macht keine Touristen-Tour! Nein, nein, nein! Alles nur nicht das... Hier erfährst du warum.
Das Schiff ist einfach nur gigantisch, eine kleine Stadt auf dem Wasser. Mit rund 6'000 Passagieren ist es das grösste Kreuzfahrtschiff der Welt. Und man vermisst wirklich nichts. Eigentlich müsste man nirgends einen Landgang machen, denn man hätte mehr als genug Aktivitäten um eine Woche lückenlos zu füllen. Der Flowrider ist mein persönliches Highlight auf der Oasis. Surfen, surfen, surfen und das auf einem Schiff! :)
Für Jung und Alt, es ist für jeden was dabei. Ja sogar für mich war immer was dabei. Und ich gehöre genau in die Kategorie, auf die eigentlich nicht eingegangen wird. Denn als damals 24-Jähriger ist es meist schwierig, denn die klassischen Aufführungen, wie z.B. das Aquatheater etc. interessieren mich nicht und auch Ähnliche Vorführungen und der gleichen muss ich nicht sehen. Aber man kann klettern, Eis laufen, surfen und vieles mehr.
Mein Fazit: Eine Kreuzfahrt ist das Ideale, um zu entspannen und das Leben auf dem Schiff zu geniessen. Wer allerdings hofft, er könne auf einer Kreuzfahrt viele Eindrücke von den Landgängen erwarten, ist auf einem so grossen Schiff wohl etwas falsch.
Die Kreuzfahrt auf der Oasis war einfach nur toll, das Schiff ist überwältigend, die Angestellten sind zuvorkommend und sehr freundlich. Aber eben, die Landgänge.... die bräuchte es nicht. Wenn 6'000 Passagiere gleichzeitig auf eine Insel treffen mit nicht mal so vielen Einwohnern, dann geht die Post ab. Und natürlich sind dann halt auch alle darauf abgestimmt, dass man die so schnell nicht wieder sieht und sie zocken einem mit Freuden ab.
Gerne wieder ein Mal, allerdings muss es nicht jedes Jahr eine Kreuzfahrt sein, denn von den besuchten Anlauforten sieht man für meinen Geschmack einfach viel zu wenig.
Gebucht habe ich diese traumhafte Kreuzfahrt über e-hoi.ch, dem Kreuzfahrtspezialist der Schweiz. Für gerade mal CHF 1'200.- pro Person und das mit einer Balkonkabine auf der Aussenseite des Schiffs, ist das echt nicht viel. Aber ich kam noch günstiger, denn ich hatte noch einen CHF 1'000.- Gutschein von e-hoi und somit war es schon extrem günstig für das tolle Angebot - 7 Tage östliche Karibik.
Beginn der Kreuzfahrt war in Ft. Lauderdale, Florida, USA und endete auch wieder im selben Hafen. Ein paar Tage vorher hiess es schon irgendwo im Fernsehen, es seien 3 Hurricanes unterwegs in Richtung Florida. Aber wir dachten uns dabei nichts, denn wie man die Amis so kennt, übertreiben sie doch gerne. Am Tag des Ablegens in Ft. Lauderdale war das Wetter nicht besonders. Es regnete und windete für schweizer Verhältnisse "ja, normal". Aber anscheinend war das der kommende Hurricane. Als wir geboardet hatten waren dann die Angestellten auf dem Schiff recht nervös und etwas hektisch über die Decks am herumschwirren. Wir dachten uns dabei allerdings wieder nichts. Also haben wir das Schiff mal ein wenig erkundet, bevor wir dann die obligatorische Notfallübung vor dem Ablegen des Schiffs hinter uns brachten. Am Abend erfuhren wir dann, dass eine Stunde nach unserem Ablegen der ganze Hafen von Ft. Lauderdale auf Grund des Hurricanes geschlossen wurde - da hatten wir wohl wieder viiiiel Glück :).
Nebenbei: Das Schwesterschiff Allure of the Seas konnte deshalb nicht anlegen und blieb noch zwei oder drei weitere Tage auf dem Meer. Da hatten wohl diejenigen Glück, die noch an Board waren. Und die anderen, die die geplante Reise mit drei Tagen Verspätung angegangen sind waren wohl recht verarscht. Aber war ja nicht unser Problem.
Die geplante Kreuzfahrtroute war eigentlich Ft. Lauderdale - Nassau (Bahamas) - St. Maarten - St. Thomas - Ft. Lauderdale. Auf Grund des Sturms wurde diese allerdings geändert und so blieben wir die ersten Tage auf hoher See und legten als erstes in St. Maarten, der halb holländischen, halb französischen Insel an, danach St. Thomas und zum guten Schluss Nassau.
Auf St. Maarten waren alle etwas durch den Wind, denn so wie ein Barbesitzer uns erzählt hat, war es der erste Tag nach dem Hurricane, an dem auch wieder so gut wie alles offen hatte. Allerdings konnte man keine Spuren des Hurricanes finden. Es war einfach traumhaft! Aber viel haben wir da nicht gemacht, einfach ein bisschen am Strand liegen, zwischendurch in eine Bar, etwas essen, ein bisschen durch die Strassen laufen etc. Wie man das halt so macht, ohne eine Touri-Tour zu buchen.
Auf St. Thomas und hier haben wir doch noch etwas ganz cooles erlebt, das wir wohl das Leben lang nicht aus der Erinnerung bekommen werden. Wenn es dich interessiert, dann kannst du es hier nachlesen.
Nach dem witzigen Tag auf St. Thomas, stachen wir wieder in die See und tuckerten in Richtung Nassau, Bahamas, wo wir allerdings erst einiges später ankamen als geplant und deshalb nur gut 3 Stunden Landgang hatten. Und bitte, bitte.... Macht keine Touristen-Tour! Nein, nein, nein! Alles nur nicht das... Hier erfährst du warum.
Das Schiff ist einfach nur gigantisch, eine kleine Stadt auf dem Wasser. Mit rund 6'000 Passagieren ist es das grösste Kreuzfahrtschiff der Welt. Und man vermisst wirklich nichts. Eigentlich müsste man nirgends einen Landgang machen, denn man hätte mehr als genug Aktivitäten um eine Woche lückenlos zu füllen. Der Flowrider ist mein persönliches Highlight auf der Oasis. Surfen, surfen, surfen und das auf einem Schiff! :)
Für Jung und Alt, es ist für jeden was dabei. Ja sogar für mich war immer was dabei. Und ich gehöre genau in die Kategorie, auf die eigentlich nicht eingegangen wird. Denn als damals 24-Jähriger ist es meist schwierig, denn die klassischen Aufführungen, wie z.B. das Aquatheater etc. interessieren mich nicht und auch Ähnliche Vorführungen und der gleichen muss ich nicht sehen. Aber man kann klettern, Eis laufen, surfen und vieles mehr.
Mein Fazit: Eine Kreuzfahrt ist das Ideale, um zu entspannen und das Leben auf dem Schiff zu geniessen. Wer allerdings hofft, er könne auf einer Kreuzfahrt viele Eindrücke von den Landgängen erwarten, ist auf einem so grossen Schiff wohl etwas falsch.
Die Kreuzfahrt auf der Oasis war einfach nur toll, das Schiff ist überwältigend, die Angestellten sind zuvorkommend und sehr freundlich. Aber eben, die Landgänge.... die bräuchte es nicht. Wenn 6'000 Passagiere gleichzeitig auf eine Insel treffen mit nicht mal so vielen Einwohnern, dann geht die Post ab. Und natürlich sind dann halt auch alle darauf abgestimmt, dass man die so schnell nicht wieder sieht und sie zocken einem mit Freuden ab.
Gerne wieder ein Mal, allerdings muss es nicht jedes Jahr eine Kreuzfahrt sein, denn von den besuchten Anlauforten sieht man für meinen Geschmack einfach viel zu wenig.
Dienstag, 18. September 2012
Der Ausflug auf St. Thomas
Ferien USA, Kreuzfahrt Karibik - so weit so gut! Es ist Morgen früh und unser Kreuzfahrtschiff hat bereits im Hafen von St. Thomas angelegt. Strahlend blauer Himmel, wunderschöne Rundsicht vom Schiff, viele kleine Segelschiffe, die vor Land ankern und Geburtstag hab ich auch noch - besser könnte der Tag also nicht starten.
Da gehen wir doch mal an Land und kundschaften die Insel etwas aus. Runter vom Schiff, durch die vielen Touris durchquetschen, Taxi organisieren und ab in die Hauptstadt. In der Hauptstadt beziehungsweise im Hauptstädtchen angekommen mal etwas rumlaufen, aber mehr als um die 200 Schmuckläden können wir leider nicht finden, wirklich alles NUR Schmuckläden. Auf der Suche nach einem gemütlichen Restaurant, wo wir uns etwas von der brennenden Sonne erholen könnten, verzweifeln wir allerdings schon fast. Mittlerweile sind wir ausserhalb der Stadt und konnten noch nichts finden. Also Taxi anhalten und den Chauffeur fragen. Dieser lotst uns allerdings wieder zurück in die Stadt. Eine halbe Stunde später sind wir fündig geworden und gönnen uns nun mal was etwas Schatten und Iced Tea.
Gestärkt können wir uns nun überlegen, was wir nun tun wollen. Suchen wir doch mal einen Strand, wie man sich die Karibik vorstellt - Strandbars, Palmen, türkis-blaues Meer und so weiter. Auf und einen Taxifahrer fragen. Dieser erklärt uns dann, er könne uns an genau eine solche Beach fahren, die zudem noch nahe am Hafen liegt und wir sogar zurück zum Schiff laufen könnten. Und das beste - wenn es uns nicht gefällt, gehts gratis an die nächste Beach, nächste Beach, nächste Beach, bis uns eine zusagt - Cool!
Im Taxi, nun schon eine Weile unterwegs, biegt der Fahrer dann plötzlich ab in ein Best Western Resort. Fragend schauen wir uns da natürlich gegenseitig an, man bringt doch keine Kreuzfahrt-Touris an einen privaten Hotelstrand?? Aber OK, schauen wir uns den Strand mal an, vielleicht ist es einfach die beste Zufahrt mit dem Auto. Als wir dann aussteigen um mal zu schauen, sagt unser Taxifahrer nur: "Wait, wait, first you have to pay!" Also zahlen wir rasch den Taxifahrer - und schon ist er weg.
Zwischen den Hotelgebäuden gehts runter zum Strand und wie erwartet - privater Hotelstrand mit Hotelbar und Hotelrestaurant. Alle haben die gleichen Badetücher, wahrscheinlich die vom Hotel und nebenan das nächste Hotel. Na, egal - erst mal ab ins kühle Nass!
Da wir uns allerdings nicht ganz wohl fühlen am Hotelstrand wollen wir noch etwas anderes sehen und diskutieren wieder mit einem Taxifahrer. Dieser sagt uns, wir sollen unbedingt zum wunderschönen Aussichtspunkt hinauf, wo auch Restaurants sind und man sich gemütlich entspannen kann und das Leben vergisst. Es sei einer der 10 schönsten aussichtspunkte der Welt. Nach kurzem überlegen gehen wir dann mit dem Taxi die vielen kurven zum Aussichtspunkt hinauf. Oben angekommen fragt unser Fahrer, ob er auf uns warten soll. Da wir allerdings etwas entspannen wollen in den gemütlichen Restaurants, sagen wir ihm ab.
Durch den Torbogen, Treppen runter und was finden wir vor? Einfach ein riesiger Souveniershop. Kurz durchlaufen. Im Souveniershop ist eine grosse Theke angeschrieben mit Daiquiri-Bar (das ist wohl das beschriebene "Restaurant" des Taxifahrers) und hinten eine kleine Terrasse mit wunderschönem Ausblick. Aber man kann sich weder irgendwo hinsetzten noch gemütlich irgendwo etwas trinken. Naja, wenigstens noch ein, zwei Fotos schiessen und wieder raus.
Na, dann gehen wir doch noch zum von Touris viel besuchten Megans Bay, die längste und schönste Beach der Insel. Aber wie??? Die Taxis, die hier oben halten sind alle voll besetzt, laden ihre Leute ab, warten 15min und laden sie wieder auf. Ansonsten gibt es keine Möglichkeit den weiten Weg zu machen. Nach langen Diskussionen mit den Taxifahrern und etliche Touristen später, können wir doch noch mit einem Taxi runter, nicht zur Megans Bay, aber Hauptsache weg. Das Taxi ist mit ein paar Brasilianern besetzt und wir haben noch ein Plätzchen frei. Also machen wir einfach mit, bei der Rundfahrt, die diese Brasilianer wünschen und fahren mehr als eine Stunde über die Insel und halten bei ein, zwei Aussichtspunkten an, um Fotos zu schiessen. Der Taxifahrer spricht immer wieder davon, dass sie noch zu einem wunderschönen Strand fahren, wo wir dann natürlich auch noch Baden können. Na, cool!
Ein bisschen aus dem Fenster schauen und plötzlich sehen wir wieder das Best Western Resort, das Taxi wird langsamer und biegt ab - NEIN! Bitte nicht!
Tja, nach ein Mal um die Insel fahren, sind wir wieder hier, am Hotel-Strand, an dem wir uns nicht wohlgefühlt haben. Die blauen Strandtücher mal genauer anschauen und die - man kanns fast nicht glauben - sind alle vom Kreuzfahrtschiff!
Da gehen wir doch mal an Land und kundschaften die Insel etwas aus. Runter vom Schiff, durch die vielen Touris durchquetschen, Taxi organisieren und ab in die Hauptstadt. In der Hauptstadt beziehungsweise im Hauptstädtchen angekommen mal etwas rumlaufen, aber mehr als um die 200 Schmuckläden können wir leider nicht finden, wirklich alles NUR Schmuckläden. Auf der Suche nach einem gemütlichen Restaurant, wo wir uns etwas von der brennenden Sonne erholen könnten, verzweifeln wir allerdings schon fast. Mittlerweile sind wir ausserhalb der Stadt und konnten noch nichts finden. Also Taxi anhalten und den Chauffeur fragen. Dieser lotst uns allerdings wieder zurück in die Stadt. Eine halbe Stunde später sind wir fündig geworden und gönnen uns nun mal was etwas Schatten und Iced Tea.
Gestärkt können wir uns nun überlegen, was wir nun tun wollen. Suchen wir doch mal einen Strand, wie man sich die Karibik vorstellt - Strandbars, Palmen, türkis-blaues Meer und so weiter. Auf und einen Taxifahrer fragen. Dieser erklärt uns dann, er könne uns an genau eine solche Beach fahren, die zudem noch nahe am Hafen liegt und wir sogar zurück zum Schiff laufen könnten. Und das beste - wenn es uns nicht gefällt, gehts gratis an die nächste Beach, nächste Beach, nächste Beach, bis uns eine zusagt - Cool!
Im Taxi, nun schon eine Weile unterwegs, biegt der Fahrer dann plötzlich ab in ein Best Western Resort. Fragend schauen wir uns da natürlich gegenseitig an, man bringt doch keine Kreuzfahrt-Touris an einen privaten Hotelstrand?? Aber OK, schauen wir uns den Strand mal an, vielleicht ist es einfach die beste Zufahrt mit dem Auto. Als wir dann aussteigen um mal zu schauen, sagt unser Taxifahrer nur: "Wait, wait, first you have to pay!" Also zahlen wir rasch den Taxifahrer - und schon ist er weg.
Zwischen den Hotelgebäuden gehts runter zum Strand und wie erwartet - privater Hotelstrand mit Hotelbar und Hotelrestaurant. Alle haben die gleichen Badetücher, wahrscheinlich die vom Hotel und nebenan das nächste Hotel. Na, egal - erst mal ab ins kühle Nass!
Da wir uns allerdings nicht ganz wohl fühlen am Hotelstrand wollen wir noch etwas anderes sehen und diskutieren wieder mit einem Taxifahrer. Dieser sagt uns, wir sollen unbedingt zum wunderschönen Aussichtspunkt hinauf, wo auch Restaurants sind und man sich gemütlich entspannen kann und das Leben vergisst. Es sei einer der 10 schönsten aussichtspunkte der Welt. Nach kurzem überlegen gehen wir dann mit dem Taxi die vielen kurven zum Aussichtspunkt hinauf. Oben angekommen fragt unser Fahrer, ob er auf uns warten soll. Da wir allerdings etwas entspannen wollen in den gemütlichen Restaurants, sagen wir ihm ab.
Durch den Torbogen, Treppen runter und was finden wir vor? Einfach ein riesiger Souveniershop. Kurz durchlaufen. Im Souveniershop ist eine grosse Theke angeschrieben mit Daiquiri-Bar (das ist wohl das beschriebene "Restaurant" des Taxifahrers) und hinten eine kleine Terrasse mit wunderschönem Ausblick. Aber man kann sich weder irgendwo hinsetzten noch gemütlich irgendwo etwas trinken. Naja, wenigstens noch ein, zwei Fotos schiessen und wieder raus.
Na, dann gehen wir doch noch zum von Touris viel besuchten Megans Bay, die längste und schönste Beach der Insel. Aber wie??? Die Taxis, die hier oben halten sind alle voll besetzt, laden ihre Leute ab, warten 15min und laden sie wieder auf. Ansonsten gibt es keine Möglichkeit den weiten Weg zu machen. Nach langen Diskussionen mit den Taxifahrern und etliche Touristen später, können wir doch noch mit einem Taxi runter, nicht zur Megans Bay, aber Hauptsache weg. Das Taxi ist mit ein paar Brasilianern besetzt und wir haben noch ein Plätzchen frei. Also machen wir einfach mit, bei der Rundfahrt, die diese Brasilianer wünschen und fahren mehr als eine Stunde über die Insel und halten bei ein, zwei Aussichtspunkten an, um Fotos zu schiessen. Der Taxifahrer spricht immer wieder davon, dass sie noch zu einem wunderschönen Strand fahren, wo wir dann natürlich auch noch Baden können. Na, cool!
Ein bisschen aus dem Fenster schauen und plötzlich sehen wir wieder das Best Western Resort, das Taxi wird langsamer und biegt ab - NEIN! Bitte nicht!
Tja, nach ein Mal um die Insel fahren, sind wir wieder hier, am Hotel-Strand, an dem wir uns nicht wohlgefühlt haben. Die blauen Strandtücher mal genauer anschauen und die - man kanns fast nicht glauben - sind alle vom Kreuzfahrtschiff!
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