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Donnerstag, 26. September 2013

California Highway 1

Der California Highway 1, eigentlich California State Route 1 (CA 1), ist wohl eine der schönsten Routen der Welt. Der Highway 1 verläuft in Nord-Süd-Richtung der pazifischen Küste entlang und genau das macht ihn so unvergesslich schön.


California State Route 1
Den California Highway 1 sollte man von Norden nach Süden runterfahren. Klingt war etwas doof, da es ja theoretisch keinen Unterschied ausmacht. Aber in der Praxis sieht das ganze eben doch etwas anders aus. Wieso? Wenn du von Süden nach Norden fährst, hast du immer die andere Spur zwischen dir und der Küste. Der Beifahrer sieht meistens nicht wirklich viel und zum auf die "Anhaltestellen" zu kommen ist es auch mühsamer. All das hast du eben nicht, wenn du von Norden in Richtung Süden unterwegs bist. Der Beifahrer ist direkt an der Küste und kann problemlos die wunderschöne Küste in Ruhe betrachten und du als Fahrer kannst einfach kurz anhalten an einer der unzähligen Ausfahrten.

Der landschaftlich schönste Teil der State Route 1 ist zwischen San Francisco und Santa Cruz. Also mindestens diese Teilstrecke musst du auf dem Highway 1 heruntergefahren sein. Der Highway 1 ist mit einigen

California State Route 1
Unterbrüchen durchgehend von Garberville bis nach San Diego runter. Soll heissen, zwischendurch ist man dann einfach auf dem Highway 101.

Die Städte an der CA 1 kennst du bestimmt auch, oder zumindest vom hören sagen. San Francisco, Santa Cruz, Monterey, Morro Bay, Santa Barbara, Malibu, Los Angeles, San Clemente und ganz an der Mexikanischen Grenze unten San Diego. Wobei die State Route 1 eigentlich schon etwas früher aufhört. Aber dann ist es halt der Highway 101. Wen kümmerts? Es geht ja trotzdem noch der Küste entlang.

Mittwoch, 18. September 2013

Verkehrsvorschriften USA: Was du beachten solltest

Die Verkehrsvorschriften in der USA sind grösstenteils gleich wie in der Schweiz. Dennoch gibt es einige Unterschiede, die du unbedingt beachten solltest, wenn du dich im Strassenverkehr bewegst. So vermeidet man sich einiges an Stress.

Jeder Bundesstaat hat seine eigenen Verkehrsregeln. Die wichtigsten sind allerdings in der ganzen USA einheitlich.
In der Regel läuft der Verkehr flüssig und gemütlich. So gut wie jeder nimmt Rücksicht auf den anderen und genau diesem Beispiel solltest auch du folgen. Also keine Panik! Als Schweizer hat man keine grossen Umstellungsschwierigkeiten.

Rechts überholen ist ebenso erlaubt, wie links überholen (außer in Nebraska, Oklahoma, North Dakota und Tennessee). Ungeübte Autofahrer sollten hier beim Spurwechsel besonders darauf achten. Aber natürlich nicht nur ungeübte Autofahrer, sondern auch alle anderen müssen sich erst einmal daran gewöhnen. Denn, wenn man sich es gewohnt ist, dass von rechts hinten keiner kommt, schaut man auch gar nicht gross darauf, ob sich ein Fahrzeug nähert oder nicht. Bei vier-, fünf-, sechs-, sieben- oder achtspurigen Strassen sollte man deshalb immer ein Auge auf den Rückspiegel richten. Dann hat man nämlich den von hinten nahenden Verkehr immer im Auge und denkt so auch eher daran. Und da die Aussenspiegel meist eine vergrössernde Wirkung haben, wird auch der tote Winkel grösser. Drum lieber den Kopf einmahl mehr drehen.

Die richtige Spur wählen bei mehrspurigen Strassen, wie z.B. auf einem 6-spurigen Freeway ist eigentlich ganz einfach. Muss man bald vom Freeway runter - rechts halten. Muss man bald den Freeway in Richtung rechts wechseln - rechts halten. Freeway in Richtung links wechseln - links halten. Ansonsten kannst du fahren, wo du willst. Ausgenommen natürlich auf den Abbiegespur ganz rechts. Innerorts das selbe Spiel. Muss man bald links - links halten. Muss man bald rechts - rechts halten. Muss man eine Weile gerade aus - auf den mittleren Spuren bleiben.

Zu schnelles fahren ist eigentlich kein allzu grosses Problem, sofern man es nicht übertreibt. Ich weiss nicht, ob dieser Mythos noch immer im Umlauf ist, aber mir wurde mal getrichtert, es sei eines der grössten Vergehen in den Vereinigten Staaten, wenn man ein bisschen zu schnell unterwegs sei. Wenn du allerdings 5 mph zu schnell fährst, hast du eigentlich keine grossen Probleme. Auch nicht bei Geschwindigkeitsmessungen. Ob innerorts oder ausserorts, völlig egal. Beachte einfach, dass du mit dem Verkehr fliesst. Wenn du schneller als alle anderen bist - Fuss vom Gas. Und wenn du langsamer als alle anderen fährst - ja was wohl?
Geschwindigkeitskontrollen dürfen nur gemacht werden, wenn ein Polizeiauto von der Strasse aus sichtbar ist. So gibt es keine versteckte Blitzkästen und nichts. Ausser an Kreuzungen, aber da gehts ja nicht um die Geschwindigkeit.

Rechts abbiegen bei rot ist bei jeder Ampel erlaubt, ausser es steht ausdrücklich "no right turn on red". Das rechts Abbiegen bei rot gilt aber meist nur für die ganz rechte Spur. Also einfach rechts blinken, schauen, ob jemand kommt und fahren, wenns gut ist. Umgewöhnungssache, aber genial!

Falsch parken rate ich dir wirklich ab. Denn da wird überhaupt keine Rücksicht genommen, es wird hart durchgegriffen. Dein Fahrzeug wird einfach abgeschleppt und das ist sehr mühsam. Wo man parken darf und wo nicht ist zumeist sehr verwirrend. Es gibt unzählige verschiedene Verbote. Wenn der Randstein nicht bemalt ist, darf man grundsätzlich sein Fahrzeug parkieren. 3 Meter Abstand zu jeder Ausfahrt, 3 Meter Abstand zum Hydrant, ect., ect.
Es gibt unzählige verwirrende Parkverbotstafeln, die man genau lesen sollte. Wie zum Beispiel: "No parking mon-fri 8am-5pm" oder zum Beispiel "No parking second wednesday in month 11am-1pm" und so weiter und so fort. Bei vielen No-Parking-Schildern darf man dan trotzdem parkieren. Also lies diese Parkverbotstafeln wirklich gut.

Dichtes Auffahren ist völlig normal in der USA, besonders in Städten. Ich weiss nicht genau, ob es verboten wäre, aber das interessiert keine Sau. Sogar die Polizei hält überhaupt keinen Sicherheitsabstand ein. Und noch besser, einige Verkehrsteilnehmer fahren der Polizei mit ca. 2 Metern Abstand hinterher und das bei einer Geschwindigkeit von 65 mph.


Die Carpool Lane ist eine sepparate Spur auf grösseren und vielbefahrenen Freeways. Diese ist für alle Fahrzeuge mit mindestens 2 Insassen. Wenn du alleine unterwegs bist, halte dich von dieser Spur fern. Hier drohen auch hohe Bussen. In Florida gibt es eine ähnliche Spur, die SunPass Lane. Diese ebenfalls meiden, sofern man sie nicht im Voraus bezahlt hat (gibt so ein Gerätchen für ins Auto).

Alkohol am Steuer - ein echtes No-Go! Das kann sogar gebüsst werden, wenn man noch unter der Promille-Grenze ist. Also vermeide Stress mit der Polizei und trinke lieber kein Alkohol, wenn du nachher noch fährst.

Überholen eines Schoolbus - ebenfalls ein echtes No-Go! Wenn du einen schoolbus vor dir hast, dieser anhält und den gesamten Christbaum einschält, dann HALTE AN! Überhole ihn auf KEINEN Fall! Fahre nicht daran vorbei, halte einfach an. Das wäre dann nämlich eines der schlimmsten Verkehrsvergehen, das du machen könntest. Anhalten und schön hinter dem Schulbus bleiben. Ganz einfach. Auch wenn du wahrscheinlich nie in diese Situation kommst, merke es dir. Ansonsen lies einfach was auf dem schoolbus steht: "STOP". Bei vielen steht es sogar nochmals ausdrücklich auf dem Heck des Buses "Do not pass when lights flashing".


Falls du trotzdem von einer Polizei-Streife angehalten wirst: Bei einer Verkehrskontrolle bleibt das Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und/oder eingeschalteter Sirene immer hinter dem zu kontrollierenden Fahrzeug. Ruhe bewahren und am rechten Strassenrand anhalten! Keine hastigen Bewegungen, die Hände am Lenkrad halten und immer schön freundlich sein. Am besten gleich deinen schweizer Pass, Führerschein und Fahrzeugpapiere zeigen. Wenn der Polizist merkt, dass man aus der Schweiz ist, wird er in den meisten Fällen schon mal etwas freundlicher.

Dienstag, 17. September 2013

Grand Canyon National Park South Rim, Arizona

Der Grand Canyon ist der Canyon, der wohl jeder kennt, ja sogar jedes Kind. Das liegt wohl daran, dass der Grand Canyon der wahrscheinlich berühmteste und grösste ist, den es gibt. Und natürlich zählt er auch zu den schönsten Canyons der Welt.

South Rim, Grand Canyon
Der Eintritt in den Grand Canyon kostet meines Wissens $ 25 pro (nichtkommerzielles) Fahrzeug. Wer allerdings den America the Beautiful Annual Pass hat, kann natürlich rein und raus, wie und so oft er möchte. Der südliche Teil des Grand Canyon National Parks, sprich der, über den ich hier schreibe, ist übrigens der meistbesuchte Teil des Grand Canyons. Und das nicht ohne Grund. Er ist wunderschön, leicht zu erreichen und man bezahlt sich nicht dumm und dämlich, wie z.B. beim Grand Canyon Skywalk.

In der Nähe des Visitors Center tummeln sich auch ausserhalb der Hochsaison doch recht viele Touristen. Ist nicht ganz so mein Ding. Aber wenn man sich mal durch die Touris durchgeschlichen hat, da hat man doch einen wunderschönen Ausblick über einen kleinen Teil des Grand Canyons. Und dieser kleine Teil ist riiiesig! Und Bryce Canyon, wobei es auch dort nicht besser sein sollte.
South Rim, Grand Canyon
natürlich atemberaubend schön. Wer, wie ich, nicht auf so viele Touristen steht, der kann einfach vom Visitors Center in Richtung Osten fahren. Rund 30 km geht es dem Canyon entlang und da sind so einige wirklich schöne Aussichtspunkte, an denen man kurz rasten kann. Natürlich mit Parkplätzen, teils sogar Sanitäranlagen, etc. Ist wirklich schön. Und falls Ihr danach in Richtung Norden wollt, seid ihr auch schon in die richtige Richtung unterwegs. Leider wurde bei uns das Wetter immer schlechter, je später es wurde und so sahen wir auch immer weniger weit und machten uns dann am Nachmittag auch auf den Weg in Richtung


Downtown, Flagstaff, Arizona
Übernachtet haben wir in Flagstaff AZ, das gut eine Stunde vom Eingang des Grand Canyon Nationalparks South ist. Man könnte allerdings auch zum Beispiel im Grand Canyon Village übernachten. Da gibt es so einige Hotels und zu unserem Erstaunen sogar Mc Donalds und Co. Aber wer es Abends gerne gemütlich mag und dem eine Stunde Autofahrt am Morgen nichts ausmacht, dem kann ich nur raten in Flagstaff eine Bleibe zu suchen. Denn in Downtown Flagstaff ist noch ein kleines Überbleibsel der Route 66. Ein richtig einladendes kleines, verschlafenes Städtchen, wo man abends gerne herumschländert.

Samstag, 14. September 2013

Bryce Canyon National Park, Utah

Der Bryce Canyon ist einer der schönsten Canyons der Welt. Und das nicht ohne Grund - der Bryce Canyon ist wirklich einfach unglaublich schön. Die ganzen Skulpturen aus Kalkstein bilden eine wunderschöne Märchenlandschaft.

Auflösender Nebel, Bryce Canyon
Am späten Abend nach dem recht langen Tag nach dem Besuch des Grand Canyons und der ganzen Fahrt hoch in den Norden zum Bryce Canyon waren wir dann echt froh, endlich irgendwo liegen zu können. Zum Glück hatten wir am Vorabend noch kurz eine Übernachtung im Best Western gleich vor dem Eingang des Bryce Canyon National Parks. Und so mussten wir auch nicht noch lange etwas suchen. Wie auch immer - wir waren nun im verregneten Bryce Canyon angekommen und assen noch kurz vor Ladenschluss in einem Restaurant zu Abend, das wohl nicht der Rede wert ist. Auf alle Fälle nicht im positivern Sinne der Rede wert. Aber es war die wohl letzte möglichkeit noch etwas zu beissen zu bekommen.

Kalksteingebilde, Bryce Canyon
Am Morgen darauf war das Wetter nicht wirklich vielversprechend - saukalt, regnerisch und trüb. Nichts desto trotz wollten wir natürlich nach dieser langen Fahrt doch noch etwas sehen und so fuhren wir in den Bryce Canyon National Park hinein. Aber ja, auf rund 2'500 MüM bleiben die Wolken gerne im Canyon hängen. Und so waren wir zwar im Bryce Canyon National Park, direkt oberhalb der klippen, konnten allerdings nur erahnen wie schön der Canyon ist. Wir wären schon froh gewesen, wenn wir die Hand vor der Nase gesehen hätten. Nebel, nass, kalt - ach sch...! Naja, wir waren jetzt da und so war es nunmal. Aber natürlich haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben. Es sind zwar schon einige Touristen wieder geflüchtet, aber nein, gib niemals die Hoffnung auf.

Bryce Canyon National Park
Als wir dann eine Weile im National Park herumgefahren waren und auch noch einige Zeit im Auto vertrieben haben, bereits das Mittagessen verdrückt hatten, sah ich dann plötzlich wie die Sonne etwas durch die Wolken drückte. Die Temperatur stieg langsam an. Und das heisst ja Gutes, denn warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf und so sollte der starke Nebel verschwinden. Und nach einer kurzen Weile war es dann so weit, der Nebel verdrückte sich und der wunderschöne Bryce Canyon zeigte sein Gesicht - uuuuuunglaublich schön! Echt der Hammer! Die restliche Zeit blieb es dann zu unseren Gunsten noch beständig und so klapperten wir den ganzen National Park ab. Einfach geil!

Kurzes Fazit: Wenn das Wetter stimmt, dann ist der Bryce Canyon auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch wenn man einen grösseren Umweg fahren muss, seht ihn euch an. Der Bryce Canyon ist einfach unglaublich eindrücklich. Und dieser Eindruck wird dein ganzes Leben in deinem Gedächtnis bleiben - versprochen!

Freitag, 13. September 2013

Wie schnell die Zeit vergeht

Ist schon verrückt, erst habe ich noch den Flug gebucht und nun bin ich schonwieder daheim und zurück im Alltag und versuche mich wieder in die kleine Schweiz zu integrieren. Die Umstellung ist schon ziemlich krass.


Die Zeit vergeht doch schon sehr schnell, wenn man im Urlaub ist und man es richtig geniessen kann. Wo ich war? Kleiner Roadtrip in den Staaten. Ok, ok, so klein war er eigentlich auch wieder nicht. Rund 6'000 km legte ich in zwei-einhalb Wochen zurück und durch die vier Staaten California, Arizona, Utah und Nevada ging's. Aber schon bald wirst du mehr erfahren. Ein kleines Bisschen verrate ich dir jetzt schon mal: Es war einfach unglaublich schön, viel gesehen, viel erlebt und noch nicht ganz alles verarbeitet. Und die 18 Tage vergingen wie im Fluge. Also eigentlich viel schneller, denn dieses Sprichwort stimmt für mich nicht so ganz. Im Flugzeug wäre ich froh, würde die Zeit irgendwie ein bisschen schneller vergehen.

Bleibt auf alle Fälle dran!

Sonntag, 4. August 2013

Florida Roadtrip inklusive Kreuzfahrt

Der Roadtrip durch Florida war einer meiner erlebnisreichsten und schönsten Erlebnisse in meinem bisherigen Leben. Dass ich gleich nochmals einen so ähnlichen Roadtrip machen würde, versteht sich glaube ich von alleine. Es war einfach genial und kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.


Florida Roadtrip, Miami
Florida ist ideal um mit dem Mietauto zu entdecken. Die Städte sind für amerikanische verhältnisse dicht bei einander und Florida zählt somit du den dicht besiedeltsten Staaten der USA. Also genau das richtige, wenn man mit dem Mietauto ein viel entdecken möchte und gleichzeitig aber nicht tagelange Fahrten hinter sich bringen muss. Und ehrlich, wenn man will, dann kann man ganz schön was entdecken in Florida. Die Liste, was man alles machen könnte, ist ellen-lang!

Kurz ein paar Facts zu unserer Reise:
Wir waren insgesamt 23 Tage unterwegs, mit Flug sogar 24. Die ersten zwei Nächte verbrachten wir in Fort Lauderdale, wo auch unser Flug hin ging. Danach war eine Nacht in Miami Beach angesagt. Gleich darauf verbrachten wir den Tag im Everglades National Park und anschliessend noch die Keys runter (ja, das war ein langer Tag mit der ganzen Fahrt). In Key West waren wir für zwei Nächte. Und dann wieder hoch nach Fort Myers für eine Nacht. Weiter nach St. Petersburg/Tampa, ebenfalls eine Nacht. Weiter nach Orlando und da natürlich in die Universal Studios, ganze drei Nächte sogar. Dann war noch West Palm Beach an der Reihe, für zwei Nächte. Danach endlich auf die Karibik Kreuzfahrt auf der Oasis of the Seas, eine volle Woche. Und nach der Kreuzfahrt waren wir die letzten vier Nächte wieder in Miami Beach um einfach nochmals ein wenig richtig zu entspannen und auch mal etwas zu baden an der Beach.
Klingt vielleicht ein bisschen stressig, war es allerdings wirklich nicht. Erstens mag ich keinen Stress und schon gar nicht in den Ferien und zweitens schauten wir immer "vorzuä", wie es weitergehen soll.


Florida Roadtrip, Key Biscane Lighthouse
Die Planung haben wir uns ganz einfach gemacht. Mal den Flug nach Fort Lauderdale und das erste Hotel über ebookers.ch buchen, die beiden Mietwagen (vor und nach der Kreuzfahrt) über sixt.ch buchen und die Kreuzfahrt haben wir über e-hoi.ch gebucht. Klingt zwar ein wenig aufwändig, war aber so extrem günstig! Und alle anderen Unterkünfte, Hotels etc. wollten wir auch noch garnicht im Voraus buchen, denn schliesslich sind wir ja sehr spontan und mit ebookers kann man auch wunderbar buchen, wenn man unterwegs ist und es einem hier gleich gefällt. Dann hat man auch nicht einen strikten Reiseplan und muss sich daran halten. Das wäre doch zum kotzen, oder etwa nicht? Na, für mich auf alle Fälle. So konnten wir einfach bleiben, wo es uns gefallen hat und wenn wir irgendwo angekommen sind, wo es uns nicht so gut gefiel, dann gings weiter. Ist doch ganz einfach, nicht? Man muss nicht schauen, dass man genau dann dort ist und wenn mal etwas schief gehen würde, ist man auch nicht gebunden. Also für mich gibt es wohl nichts mehr anderes auf solchen Rundreisen. Echt cool, vorallem gibt es bei der ebookers-App auch eine Funktion für "Hotels in der Nähe und verfügbar für heute". Echt genial, für solche Sachen! Alles in allem kam die Reise auf ca. CHF 3'500.- pro Person, was aus meiner Sicht wiiiirklich günstig ist, für das, was wir hatten. Knapp 3 1/2 Wochen, eine Woche Kreuzfahrt, Flug, Mietwagen und alle Hotels... Ein echtes Schnäppchen!

Die Hightlights waren auf alle Fälle der Everglades National Park und die Universal Studios. Und die zwei schönsten Destinationen waren aus meiner Sicht Miami Beach und West Palm Beach. Wobei natürlich auch Key West unglaublich schön ist und die Ostküste Floridas ebenfalls.


Florida Roadtrip, Miami
Die letzten paar Tage wollten wir, wie gesagt, einfach noch ein bisschen ausspannen und etwas Kontrast in die bisherigen, sehr erlebnisreichen Ferien bringen. Aber die Entscheidung war nicht leicht, West Palm Beach, oder doch Miami Beach? In Miami waren wir bisher bloss eine Nacht, in West Palm Beach zwei. Ok, Miami ist einiges grösser und da könnten wir doch vielleicht noch etwas mehr entdecken, aber Palm Beach ist einfach traumhaft. Nach einiger Disskussionen hatten wir uns dann allerdings auf Miami Beach entschlossen und hatten ein wirklich geniales 5-Sterne Hotel gebucht und dann noch in einer unglaublich grossen Suite, unweit vom Strand und "z'mitzt im Chuechä". Ja, das war echt gediegen. :)