Vor einiger Zeit wurde mir per Post die tolle Nachricht überbracht, dass ich einen zweiwöchigen Sprachaufenthalt inklusive Flug und Unterkunft gewonnen habe. Diesen bei Boa Lingua zu buchen, war allerdings schon ein kleines Abenteuer...
Einfach genial, dachte ich, als ich den zweiwöchigen Sprachaufenthalt in Wheatley (nähe Oxford, UK) bei einem Wettbewerb in Form eines Boa Lingua Gutscheins gewonnen habe. Geniale Sache, Englisch lernen wird meinen grauen Hirnzellen wohl kaum schaden und das ganze gratis - noch besser! Wird bestimmt cool.
Zur Buchung, da das ein physischer Gutschein ist und bei einer Online-Buchung nicht einlösbar, fuhr ich in die nächste Boa Lingua Filiale nach Zug, die rund eine drei viertel Stunde entfernt ist, ganz nach dem Motto "Auf ins Reisebüro, buchen und fertig!". Dort angekommen durfte ich allerdings feststellen, dass diese Filiale nicht im geringsten etwas mit einem Reisebüro am Hut hat. Das "Reise-" vor dem "Büro" kann man weglassen, denn es ist schlichtweg ein Büro und nichts anderes. Wie auch immer - nachdem ich geklingelt habe und hinein gebeten wurde, legte ich den Gutschein auf den Tisch und teilte der Angestellten mit, dass ich diesen Sprachaufenthalt nun gerne buchen würde. Da über die Destination bis hin zur Unterkunft alles fix ist, kann ich schliesslich auch nur über das Datum entscheiden, ganz einfach also, nicht? Man würde denken...
"Zur Zeit haben wir keinen Termin frei...", entgegnete mir das nette Fräulein auf der anderen Seite der Theke und das, obwohl kein einziger Kunde weit und breit war. Na gut, dann werde ich wohl nicht mehr heute buchen können. "Wann habt ihr denn einen Termin für mich frei?" Darauf hin sie: "Nächste Woche.". Ok, ok, ok... dann vereinbaren wir nächste Woche einen Termin. Und da mir eine wärmere Destination ehrlich gesagt lieber wäre, konnte ich mir die Frage nicht verkneifen, ob sich denn an der Zieldestination eventuell etwas ändern liesse. "Wir klären das ab, das sollte möglich sein, je nach Deckungswert des Gutscheins." Genial, dann leg ich noch was drauf und dann gehts vielleicht nach Hawaii, Südafrika, oder wohin auch immer.
Das zweite Mal in Zug angekommen, diesmal MIT Termin und natürlich gut vorbereitet, wurden mir meine langen Vorbereitungen gleich zunichte gemacht. Die langen Nachforschungen, wohin ich denn in den Sprachaufenthalt gehen könnte und was ich ungefähr drauflegen müsste, waren also für die Katze. Denn gleich zu Beginn wurde mir gesagt, ich könne zwar die Destination wechseln, allerdings müsse es eine CES Schule sein und bloss auf den britischen Inseln. Hmmmm... schön doof. Aber was solls? "Ok, welche Optionen stehen mir frei?" "Nicht so viele." entgegnete sie mir. Nachdem mir die wenigen spannenden Ortschaften auf der Boa Lingua Webseite aufgezeigt wurde, nahm ich natürlich die bestmögliche Option: Dublin. Klingt doch wirklich cool. Das Datum noch festlegen, ist für mich ganz einfach, ganz spontan. Na, dann gehe ich doch von dann bis dann. Soweit so gut, die ersten fünf Minuten des Termins sind nun um.
Die restliche halbe Stunde wurde aber echt schief. Ich fühlte mich wie im falschen Film. Vielleicht ist sich auch einfach niemand daran gewöhnt, dass eine eigenständige Person, die gut auch alleine in die ach so grosse, weite Welt gehen kann ohne einen Heimwehdrink zu schlürfen und auch schon lange nicht mehr im Hotel Mama wohnt, buchen kommt. Auf jeden Fall wurde ich ungefähr so behandelt, wie ein kleines, scheues, 16-jähriges Mädchen, nein, eher wie ein dreijähriges Mädchen, das zum ersten Mal alleine Zuhause bleiben darf. "Du brauchst pro Woche ca. 150 Euro, das reicht für das und jenes... Abends solltest du besser nicht mit dem Bus fahren, denn das ist gefährlich... Wir haben eine Notfallnummer für dich... Schalte beim Handy das Roaming aus, denn das könnte ansonsten teuer werden... Kläre doch ab, ob du eine ID hast... Und eine EC Karte solltest du auch haben... Und wenn du am Automaten Geld beziehst, solltest du mindestens 100 Euro raus lassen... Wenn etwas nicht stimmt, dann TRAUE dich, uns anzurufen... Wir sind jederzeit für dich da..." Nun ja, das ging ca. 25 Minuten lang so weiter und wer mich kennt, kann sich bestimmt vorstellen, dass ich mich vor lachen nicht mehr auf dem Stuhl halten konnte. Allerdings war ich der einzige im Raum, der etwas zu lachen hatte, aber das war mir natürlich egal.
Zum guten Schluss erhielt ich die freudige Botschaft, ich dürfe nun wieder gehen und solle einfach bei der Buchung unter "Bemerkungen" angeben, dass ich einen Gutschein habe. "Ääääähm... Willst du mich jetzt verarschen?" Hoppla, das habe ich laut gedacht. "Entschuldige, aber ich bin jetzt schon zwei Mal nach Zug gefahren, nur um zu buchen und nicht, um mir anzuhören, wie du normalerweise die unselbständigen Mädchen berätst. Und jetzt soll ich wieder gehen und zu Hause buchen? Ernsthaft jetzt? Dann hätte auch einfach ein Telefon gereicht, nicht? Und eure Webseite kann ich auch daheim ansehen, die musst nicht genau DU mir zeigen und erklären, was man nun klicken muss." Sichtlichen Widerwillens hat sie dann doch noch für mich gebucht, was auch nur eine zweiminütige Sache war. Die Geschichte hat also doch noch ein Happy End. Und trotz allem, ich freue mich natürlich riesig auf diesen kurzen Sprachaufenthalt in Dublin, auch wenn ich eigentlich schon zu alt für diesen Scheiss bin, wie Sergeant Murtaugh sagen würde.
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Donnerstag, 12. Februar 2015
Donnerstag, 26. September 2013
California Highway 1
Der California Highway 1, eigentlich California State Route 1 (CA 1), ist wohl eine der schönsten Routen der Welt. Der Highway 1 verläuft in Nord-Süd-Richtung der pazifischen Küste entlang und genau das macht ihn so unvergesslich schön.
Den California Highway 1 sollte man von Norden nach Süden runterfahren. Klingt war etwas doof, da es ja theoretisch keinen Unterschied ausmacht. Aber in der Praxis sieht das ganze eben doch etwas anders aus. Wieso? Wenn du von Süden nach Norden fährst, hast du immer die andere Spur zwischen dir und der Küste. Der Beifahrer sieht meistens nicht wirklich viel und zum auf die "Anhaltestellen" zu kommen ist es auch mühsamer. All das hast du eben nicht, wenn du von Norden in Richtung Süden unterwegs bist. Der Beifahrer ist direkt an der Küste und kann problemlos die wunderschöne Küste in Ruhe betrachten und du als Fahrer kannst einfach kurz anhalten an einer der unzähligen Ausfahrten.
Der landschaftlich schönste Teil der State Route 1 ist zwischen San Francisco und Santa Cruz. Also mindestens diese Teilstrecke musst du auf dem Highway 1 heruntergefahren sein. Der Highway 1 ist mit einigen
Unterbrüchen durchgehend von Garberville bis nach San Diego runter. Soll heissen, zwischendurch ist man dann einfach auf dem Highway 101.
Die Städte an der CA 1 kennst du bestimmt auch, oder zumindest vom hören sagen. San Francisco, Santa Cruz, Monterey, Morro Bay, Santa Barbara, Malibu, Los Angeles, San Clemente und ganz an der Mexikanischen Grenze unten San Diego. Wobei die State Route 1 eigentlich schon etwas früher aufhört. Aber dann ist es halt der Highway 101. Wen kümmerts? Es geht ja trotzdem noch der Küste entlang.
Den California Highway 1 sollte man von Norden nach Süden runterfahren. Klingt war etwas doof, da es ja theoretisch keinen Unterschied ausmacht. Aber in der Praxis sieht das ganze eben doch etwas anders aus. Wieso? Wenn du von Süden nach Norden fährst, hast du immer die andere Spur zwischen dir und der Küste. Der Beifahrer sieht meistens nicht wirklich viel und zum auf die "Anhaltestellen" zu kommen ist es auch mühsamer. All das hast du eben nicht, wenn du von Norden in Richtung Süden unterwegs bist. Der Beifahrer ist direkt an der Küste und kann problemlos die wunderschöne Küste in Ruhe betrachten und du als Fahrer kannst einfach kurz anhalten an einer der unzähligen Ausfahrten.
Der landschaftlich schönste Teil der State Route 1 ist zwischen San Francisco und Santa Cruz. Also mindestens diese Teilstrecke musst du auf dem Highway 1 heruntergefahren sein. Der Highway 1 ist mit einigen
Unterbrüchen durchgehend von Garberville bis nach San Diego runter. Soll heissen, zwischendurch ist man dann einfach auf dem Highway 101.
Die Städte an der CA 1 kennst du bestimmt auch, oder zumindest vom hören sagen. San Francisco, Santa Cruz, Monterey, Morro Bay, Santa Barbara, Malibu, Los Angeles, San Clemente und ganz an der Mexikanischen Grenze unten San Diego. Wobei die State Route 1 eigentlich schon etwas früher aufhört. Aber dann ist es halt der Highway 101. Wen kümmerts? Es geht ja trotzdem noch der Küste entlang.
Freitag, 20. September 2013
Autofans aufgepasst: Bob's Big Boy Broiler Coffee Shop, Downey (Los Angeles)
Das Bob's Big Boy Broiler ist nicht nur ein bekanntes und gutes Diner. Denn jeden Mittwoch treffen sich die Autofreaks mit ihren Hot Rod's und Muscle Cars in Downey bei diesem wirklich coolen Coffee Shop.
Vor gut einem Jahr habe ich in der Sendung "Grip" diesen coolen Tipp aufgeschnappt. Bevor ich abgereist bin fing dann das grosse Suchen an. An welchen Tag ist das genau? Irgendwie steht das praktisch nirgends im Netz. Also habe ich alle "Grip" Sendungen nochmals durchgeschaut und dann endlich die Lösung gefunden. Jeden Mittwoch!
Neben dem Hot Rod Treffen kannst du im Bob's Big Boy Broiler allerdings auch wirklich gut essen und das zu einem wirklich günstigen Preis. Es ist ein richtiges Bilderbuch-Diner, das auch wenn du kein Benzin im Blut hast, wirklich sehenswert ist.
Das Bob's Big Boy Broiler ist übrigens eine Dinerkette, aber nur im richtigen Diner wirst du die Hot Rod's und Muscle Car's antreffen. Wo das genau ist siehst du hier auf Google Maps. Ansonsten tippe einfach die untenstehende Adresse ins Navi ein und es wird dich dort hin führen.
Bobs Big Boy
7447 Firestone Blvd
Downey, CA 90241
Vor gut einem Jahr habe ich in der Sendung "Grip" diesen coolen Tipp aufgeschnappt. Bevor ich abgereist bin fing dann das grosse Suchen an. An welchen Tag ist das genau? Irgendwie steht das praktisch nirgends im Netz. Also habe ich alle "Grip" Sendungen nochmals durchgeschaut und dann endlich die Lösung gefunden. Jeden Mittwoch!
Neben dem Hot Rod Treffen kannst du im Bob's Big Boy Broiler allerdings auch wirklich gut essen und das zu einem wirklich günstigen Preis. Es ist ein richtiges Bilderbuch-Diner, das auch wenn du kein Benzin im Blut hast, wirklich sehenswert ist.
Das Bob's Big Boy Broiler ist übrigens eine Dinerkette, aber nur im richtigen Diner wirst du die Hot Rod's und Muscle Car's antreffen. Wo das genau ist siehst du hier auf Google Maps. Ansonsten tippe einfach die untenstehende Adresse ins Navi ein und es wird dich dort hin führen.
Bobs Big Boy
7447 Firestone Blvd
Downey, CA 90241
Mittwoch, 18. September 2013
Verkehrsvorschriften USA: Was du beachten solltest
Die Verkehrsvorschriften in der USA sind grösstenteils gleich wie in der Schweiz. Dennoch gibt es einige Unterschiede, die du unbedingt beachten solltest, wenn du dich im Strassenverkehr bewegst. So vermeidet man sich einiges an Stress.
Jeder Bundesstaat hat seine eigenen Verkehrsregeln. Die wichtigsten sind allerdings in der ganzen USA einheitlich.
In der Regel läuft der Verkehr flüssig und gemütlich. So gut wie jeder nimmt Rücksicht auf den anderen und genau diesem Beispiel solltest auch du folgen. Also keine Panik! Als Schweizer hat man keine grossen Umstellungsschwierigkeiten.
Rechts überholen ist ebenso erlaubt, wie links überholen (außer in Nebraska, Oklahoma, North Dakota und Tennessee). Ungeübte Autofahrer sollten hier beim Spurwechsel besonders darauf achten. Aber natürlich nicht nur ungeübte Autofahrer, sondern auch alle anderen müssen sich erst einmal daran gewöhnen. Denn, wenn man sich es gewohnt ist, dass von rechts hinten keiner kommt, schaut man auch gar nicht gross darauf, ob sich ein Fahrzeug nähert oder nicht. Bei vier-, fünf-, sechs-, sieben- oder achtspurigen Strassen sollte man deshalb immer ein Auge auf den Rückspiegel richten. Dann hat man nämlich den von hinten nahenden Verkehr immer im Auge und denkt so auch eher daran. Und da die Aussenspiegel meist eine vergrössernde Wirkung haben, wird auch der tote Winkel grösser. Drum lieber den Kopf einmahl mehr drehen.
Die richtige Spur wählen bei mehrspurigen Strassen, wie z.B. auf einem 6-spurigen Freeway ist eigentlich ganz einfach. Muss man bald vom Freeway runter - rechts halten. Muss man bald den Freeway in Richtung rechts wechseln - rechts halten. Freeway in Richtung links wechseln - links halten. Ansonsten kannst du fahren, wo du willst. Ausgenommen natürlich auf den Abbiegespur ganz rechts. Innerorts das selbe Spiel. Muss man bald links - links halten. Muss man bald rechts - rechts halten. Muss man eine Weile gerade aus - auf den mittleren Spuren bleiben.
Zu schnelles fahren ist eigentlich kein allzu grosses Problem, sofern man es nicht übertreibt. Ich weiss nicht, ob dieser Mythos noch immer im Umlauf ist, aber mir wurde mal getrichtert, es sei eines der grössten Vergehen in den Vereinigten Staaten, wenn man ein bisschen zu schnell unterwegs sei. Wenn du allerdings 5 mph zu schnell fährst, hast du eigentlich keine grossen Probleme. Auch nicht bei Geschwindigkeitsmessungen. Ob innerorts oder ausserorts, völlig egal. Beachte einfach, dass du mit dem Verkehr fliesst. Wenn du schneller als alle anderen bist - Fuss vom Gas. Und wenn du langsamer als alle anderen fährst - ja was wohl?
Geschwindigkeitskontrollen dürfen nur gemacht werden, wenn ein Polizeiauto von der Strasse aus sichtbar ist. So gibt es keine versteckte Blitzkästen und nichts. Ausser an Kreuzungen, aber da gehts ja nicht um die Geschwindigkeit.
Rechts abbiegen bei rot ist bei jeder Ampel erlaubt, ausser es steht ausdrücklich "no right turn on red". Das rechts Abbiegen bei rot gilt aber meist nur für die ganz rechte Spur. Also einfach rechts blinken, schauen, ob jemand kommt und fahren, wenns gut ist. Umgewöhnungssache, aber genial!
Falsch parken rate ich dir wirklich ab. Denn da wird überhaupt keine Rücksicht genommen, es wird hart durchgegriffen. Dein Fahrzeug wird einfach abgeschleppt und das ist sehr mühsam. Wo man parken darf und wo nicht ist zumeist sehr verwirrend. Es gibt unzählige verschiedene Verbote. Wenn der Randstein nicht bemalt ist, darf man grundsätzlich sein Fahrzeug parkieren. 3 Meter Abstand zu jeder Ausfahrt, 3 Meter Abstand zum Hydrant, ect., ect.
Es gibt unzählige verwirrende Parkverbotstafeln, die man genau lesen sollte. Wie zum Beispiel: "No parking mon-fri 8am-5pm" oder zum Beispiel "No parking second wednesday in month 11am-1pm" und so weiter und so fort. Bei vielen No-Parking-Schildern darf man dan trotzdem parkieren. Also lies diese Parkverbotstafeln wirklich gut.
Dichtes Auffahren ist völlig normal in der USA, besonders in Städten. Ich weiss nicht genau, ob es verboten wäre, aber das interessiert keine Sau. Sogar die Polizei hält überhaupt keinen Sicherheitsabstand ein. Und noch besser, einige Verkehrsteilnehmer fahren der Polizei mit ca. 2 Metern Abstand hinterher und das bei einer Geschwindigkeit von 65 mph.
Die Carpool Lane ist eine sepparate Spur auf grösseren und vielbefahrenen Freeways. Diese ist für alle Fahrzeuge mit mindestens 2 Insassen. Wenn du alleine unterwegs bist, halte dich von dieser Spur fern. Hier drohen auch hohe Bussen. In Florida gibt es eine ähnliche Spur, die SunPass Lane. Diese ebenfalls meiden, sofern man sie nicht im Voraus bezahlt hat (gibt so ein Gerätchen für ins Auto).
Alkohol am Steuer - ein echtes No-Go! Das kann sogar gebüsst werden, wenn man noch unter der Promille-Grenze ist. Also vermeide Stress mit der Polizei und trinke lieber kein Alkohol, wenn du nachher noch fährst.
Überholen eines Schoolbus - ebenfalls ein echtes No-Go! Wenn du einen schoolbus vor dir hast, dieser anhält und den gesamten Christbaum einschält, dann HALTE AN! Überhole ihn auf KEINEN Fall! Fahre nicht daran vorbei, halte einfach an. Das wäre dann nämlich eines der schlimmsten Verkehrsvergehen, das du machen könntest. Anhalten und schön hinter dem Schulbus bleiben. Ganz einfach. Auch wenn du wahrscheinlich nie in diese Situation kommst, merke es dir. Ansonsen lies einfach was auf dem schoolbus steht: "STOP". Bei vielen steht es sogar nochmals ausdrücklich auf dem Heck des Buses "Do not pass when lights flashing".
Falls du trotzdem von einer Polizei-Streife angehalten wirst: Bei einer Verkehrskontrolle bleibt das Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und/oder eingeschalteter Sirene immer hinter dem zu kontrollierenden Fahrzeug. Ruhe bewahren und am rechten Strassenrand anhalten! Keine hastigen Bewegungen, die Hände am Lenkrad halten und immer schön freundlich sein. Am besten gleich deinen schweizer Pass, Führerschein und Fahrzeugpapiere zeigen. Wenn der Polizist merkt, dass man aus der Schweiz ist, wird er in den meisten Fällen schon mal etwas freundlicher.
Jeder Bundesstaat hat seine eigenen Verkehrsregeln. Die wichtigsten sind allerdings in der ganzen USA einheitlich.
In der Regel läuft der Verkehr flüssig und gemütlich. So gut wie jeder nimmt Rücksicht auf den anderen und genau diesem Beispiel solltest auch du folgen. Also keine Panik! Als Schweizer hat man keine grossen Umstellungsschwierigkeiten.
Rechts überholen ist ebenso erlaubt, wie links überholen (außer in Nebraska, Oklahoma, North Dakota und Tennessee). Ungeübte Autofahrer sollten hier beim Spurwechsel besonders darauf achten. Aber natürlich nicht nur ungeübte Autofahrer, sondern auch alle anderen müssen sich erst einmal daran gewöhnen. Denn, wenn man sich es gewohnt ist, dass von rechts hinten keiner kommt, schaut man auch gar nicht gross darauf, ob sich ein Fahrzeug nähert oder nicht. Bei vier-, fünf-, sechs-, sieben- oder achtspurigen Strassen sollte man deshalb immer ein Auge auf den Rückspiegel richten. Dann hat man nämlich den von hinten nahenden Verkehr immer im Auge und denkt so auch eher daran. Und da die Aussenspiegel meist eine vergrössernde Wirkung haben, wird auch der tote Winkel grösser. Drum lieber den Kopf einmahl mehr drehen.
Die richtige Spur wählen bei mehrspurigen Strassen, wie z.B. auf einem 6-spurigen Freeway ist eigentlich ganz einfach. Muss man bald vom Freeway runter - rechts halten. Muss man bald den Freeway in Richtung rechts wechseln - rechts halten. Freeway in Richtung links wechseln - links halten. Ansonsten kannst du fahren, wo du willst. Ausgenommen natürlich auf den Abbiegespur ganz rechts. Innerorts das selbe Spiel. Muss man bald links - links halten. Muss man bald rechts - rechts halten. Muss man eine Weile gerade aus - auf den mittleren Spuren bleiben.
Zu schnelles fahren ist eigentlich kein allzu grosses Problem, sofern man es nicht übertreibt. Ich weiss nicht, ob dieser Mythos noch immer im Umlauf ist, aber mir wurde mal getrichtert, es sei eines der grössten Vergehen in den Vereinigten Staaten, wenn man ein bisschen zu schnell unterwegs sei. Wenn du allerdings 5 mph zu schnell fährst, hast du eigentlich keine grossen Probleme. Auch nicht bei Geschwindigkeitsmessungen. Ob innerorts oder ausserorts, völlig egal. Beachte einfach, dass du mit dem Verkehr fliesst. Wenn du schneller als alle anderen bist - Fuss vom Gas. Und wenn du langsamer als alle anderen fährst - ja was wohl?
Geschwindigkeitskontrollen dürfen nur gemacht werden, wenn ein Polizeiauto von der Strasse aus sichtbar ist. So gibt es keine versteckte Blitzkästen und nichts. Ausser an Kreuzungen, aber da gehts ja nicht um die Geschwindigkeit.
Rechts abbiegen bei rot ist bei jeder Ampel erlaubt, ausser es steht ausdrücklich "no right turn on red". Das rechts Abbiegen bei rot gilt aber meist nur für die ganz rechte Spur. Also einfach rechts blinken, schauen, ob jemand kommt und fahren, wenns gut ist. Umgewöhnungssache, aber genial!
Falsch parken rate ich dir wirklich ab. Denn da wird überhaupt keine Rücksicht genommen, es wird hart durchgegriffen. Dein Fahrzeug wird einfach abgeschleppt und das ist sehr mühsam. Wo man parken darf und wo nicht ist zumeist sehr verwirrend. Es gibt unzählige verschiedene Verbote. Wenn der Randstein nicht bemalt ist, darf man grundsätzlich sein Fahrzeug parkieren. 3 Meter Abstand zu jeder Ausfahrt, 3 Meter Abstand zum Hydrant, ect., ect.
Es gibt unzählige verwirrende Parkverbotstafeln, die man genau lesen sollte. Wie zum Beispiel: "No parking mon-fri 8am-5pm" oder zum Beispiel "No parking second wednesday in month 11am-1pm" und so weiter und so fort. Bei vielen No-Parking-Schildern darf man dan trotzdem parkieren. Also lies diese Parkverbotstafeln wirklich gut.
Dichtes Auffahren ist völlig normal in der USA, besonders in Städten. Ich weiss nicht genau, ob es verboten wäre, aber das interessiert keine Sau. Sogar die Polizei hält überhaupt keinen Sicherheitsabstand ein. Und noch besser, einige Verkehrsteilnehmer fahren der Polizei mit ca. 2 Metern Abstand hinterher und das bei einer Geschwindigkeit von 65 mph.
Die Carpool Lane ist eine sepparate Spur auf grösseren und vielbefahrenen Freeways. Diese ist für alle Fahrzeuge mit mindestens 2 Insassen. Wenn du alleine unterwegs bist, halte dich von dieser Spur fern. Hier drohen auch hohe Bussen. In Florida gibt es eine ähnliche Spur, die SunPass Lane. Diese ebenfalls meiden, sofern man sie nicht im Voraus bezahlt hat (gibt so ein Gerätchen für ins Auto).
Alkohol am Steuer - ein echtes No-Go! Das kann sogar gebüsst werden, wenn man noch unter der Promille-Grenze ist. Also vermeide Stress mit der Polizei und trinke lieber kein Alkohol, wenn du nachher noch fährst.
Überholen eines Schoolbus - ebenfalls ein echtes No-Go! Wenn du einen schoolbus vor dir hast, dieser anhält und den gesamten Christbaum einschält, dann HALTE AN! Überhole ihn auf KEINEN Fall! Fahre nicht daran vorbei, halte einfach an. Das wäre dann nämlich eines der schlimmsten Verkehrsvergehen, das du machen könntest. Anhalten und schön hinter dem Schulbus bleiben. Ganz einfach. Auch wenn du wahrscheinlich nie in diese Situation kommst, merke es dir. Ansonsen lies einfach was auf dem schoolbus steht: "STOP". Bei vielen steht es sogar nochmals ausdrücklich auf dem Heck des Buses "Do not pass when lights flashing".
Falls du trotzdem von einer Polizei-Streife angehalten wirst: Bei einer Verkehrskontrolle bleibt das Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und/oder eingeschalteter Sirene immer hinter dem zu kontrollierenden Fahrzeug. Ruhe bewahren und am rechten Strassenrand anhalten! Keine hastigen Bewegungen, die Hände am Lenkrad halten und immer schön freundlich sein. Am besten gleich deinen schweizer Pass, Führerschein und Fahrzeugpapiere zeigen. Wenn der Polizist merkt, dass man aus der Schweiz ist, wird er in den meisten Fällen schon mal etwas freundlicher.
Samstag, 14. September 2013
America the Beautiful - Annual Pass
America the Beautiful - the National Parks and Federal Recreational Lands Pass. Dieser Annual Pass hilft dir einiges an Geld und ein bisschen Zeit zu sparen bei Besuchen von mehreren National Parks in den USA.
Der America the Beautiful ist ein ganzes Jahr gültig ab dem Ausstelldatum und das in über 2'000 National Parks der USA. Einfach beim ersten National Park am Eingang einen kaufen - fertig! So einfach ist das.
Bei den nächsten National Parks einfach den Annual Pass mit der ID zusammen zeigen (Unterschriftvergleich) und rein gehts. Dann einfach mit dem dazugehörigen Aufhänger an den Innenspiegel hängen, damit man auch sieht, dass man bezahlt hat. Bei grösseren National Parks gibt es sogar sepparate Spuren, damit man nicht lange in der Schlange warten muss. Und noch besser: Es können zwei Personen auf dem Annual Pass unterschreiben. Also einfach nur ein Unterschriftfeld ausfüllen und das andere noch frei lassen, für den Fall, dass z.B. ein Freund, Verwandter oder ähnlich diesen Pass auch noch nutzen kann beim nächsten USA Trip. Ist doch echt cool, nicht?
Ok, der America the Beautiful kostet $ 80, ABER es ist eine eimalige Investition und lohnt sich bereits ab ca. 4 National Parks und das hat man noch schnell mal rausgeholt. Ist ja schliesslich ein Jahr auf zwei verschiedene Personen gültig. Für mich hat er sich bereits gelohnt und er wird wohl auch noch einige Male genützt - hoffe ich zumindest.
Weitere Infos findest du ansonsten auf der Website von USGS, wo du den Annual Pass ansonsten auch bestellen könntest. Aber ich denke, es ist wohl einfacher, wenn du einfach beim ersten Parkbesuch den Pass kaufst. Dauert nur ein Minütchen.
Der America the Beautiful ist ein ganzes Jahr gültig ab dem Ausstelldatum und das in über 2'000 National Parks der USA. Einfach beim ersten National Park am Eingang einen kaufen - fertig! So einfach ist das.
Bei den nächsten National Parks einfach den Annual Pass mit der ID zusammen zeigen (Unterschriftvergleich) und rein gehts. Dann einfach mit dem dazugehörigen Aufhänger an den Innenspiegel hängen, damit man auch sieht, dass man bezahlt hat. Bei grösseren National Parks gibt es sogar sepparate Spuren, damit man nicht lange in der Schlange warten muss. Und noch besser: Es können zwei Personen auf dem Annual Pass unterschreiben. Also einfach nur ein Unterschriftfeld ausfüllen und das andere noch frei lassen, für den Fall, dass z.B. ein Freund, Verwandter oder ähnlich diesen Pass auch noch nutzen kann beim nächsten USA Trip. Ist doch echt cool, nicht?
Ok, der America the Beautiful kostet $ 80, ABER es ist eine eimalige Investition und lohnt sich bereits ab ca. 4 National Parks und das hat man noch schnell mal rausgeholt. Ist ja schliesslich ein Jahr auf zwei verschiedene Personen gültig. Für mich hat er sich bereits gelohnt und er wird wohl auch noch einige Male genützt - hoffe ich zumindest.
Weitere Infos findest du ansonsten auf der Website von USGS, wo du den Annual Pass ansonsten auch bestellen könntest. Aber ich denke, es ist wohl einfacher, wenn du einfach beim ersten Parkbesuch den Pass kaufst. Dauert nur ein Minütchen.
Samstag, 20. Juli 2013
Parkieren im wunderschönen Clearwater Beach
Clearwater Beach ist einer der Strände, den man in Florida einfach gesehen haben muss. Ein absoluter Traum! Doch die Parkgebühren auf der schönen Insel können einem ganz schön die Ferienstimmung vermiesen. Deshalb hier unser Geheimtipp!
Pier 60 in Clearwater Beach ist ein Muss, wenn man auf dieser schönen Insel verweilt. Das Pier ist nicht zu übersehen: Kaum ist man von der Brücke, die nach Clearwater Beach führt, heruntergefahren, ist das Pier schon in Sichtweite. Künstler und Strassenhändler beleben das Pier und man kann Pelikane und viele Fischer sehen. So ein Sonnenuntergang auf dem Pier ist absolut romantisch - und man kann traumhaft schöne Bilder schiessen. Das letzte Stück des Piers ist jedoch gebührenpflichtig: $0.50 pro Person werden für das Betreten verlangt. Beim Pier hat es kostenpflichtige Parkplätze, für die man pro Stunde bezahlt - diese waren aber bei unserer Ankunft allesamt besetzt. Für einen kurzen Abstecher ans Pier ist so ein Parkplatz sicher okay. Wenn man länger bleiben möchte, eventuell sogar den ganzen Tag, wird es extrem teuer.
"Parking only 5$ a Day", stand auf der Kartontafel, die uns ein älterer Herr mit Bart am Strassenrand entgegenstreckte. Zumindest behauptete das mein Partner, der gerade an dem Mann vorbeigefahren war. Seit einer halben Stunde waren wir verzweifelt auf der Suche nach einem Parkplatz. Mal sollte es $20 kosten, dann wieder nach langer Diskussion $15, aber jedes Mal endete es so, dass wir weiterfuhren und einen günstigeren Parkplatz suchten. Da es überall so teuer war, war ich mir eigentlich sicher, dass mein Partner halluziniert haben musste. Aber er setzte sich durch, drehte an der nächstbesten Stelle um und fuhr zurück zur Stelle, wo er den Mann gesehen haben wollte. Und tatsächlich: Der Mann wies gerade zwei Studentinnen mit Mietwagen in die doch schon etwas enge Parklücke auf seinem Vorhof ein. "5 Bucks a Day", rief er uns zu, und wies uns kurze Zeit später ein. Der Platz war knapp, aber er wusste genau, wie er die Autos nebeneinander haben musste, um möglichst viele Autos parkieren zu können. Das war mal ein echtes Schnäppchen! Als er sah, dass wir keine Stühle für den Strand dabei hatten, hat er uns sogar noch zwei Beach Chairs ausgeliehen - kostenlos! Wir waren total perplex ab so viel Freundlichkeit, und deshalb teilen wir den Tipp mit euch: Ihr findet die vielleicht günstigsten Parkplätze mit dem wahrscheinlich nettesten Service auf ganz Clearwater Beach an der Adresse 470 Poinsettia Avenue (siehe Bild von Google StreetView).
| © Sven Löffler / PIXELIO |
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