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Donnerstag, 26. September 2013

Bodie Ghost Town

Bodie ist eine Geisterstadt östlich vom Yosemite Nationalpark in Kalifornien und ist auf jeden Fall einen kleinen Abstecher wert.



Das Goldgräber-Städtchen Bodie ist wirklich wie ausgestorben. Es wurde einfach alles liegengelassen und tschüss. So scheint es auf jedenfall.
In der Blütezeit hatte Bodie ca. 11'000 Einwohner, 65 Saloons, ein Rotlichtviertel mit diversen Bordellen, ein Chinesenviertel, Brauereien und vieles mehr. Es war also eine richtig grosse Stadt. Aber Bodie war nicht nur als Goldgräber-Stadt bekannt, es hatte einen wirklich schlechten Ruf. Es zählte zu einer der wildesten und gesetzlosesten Städte des Westens. Morde, Überfälle und Postkutschenraub waren beinahe an der Tagesordnung.

Nach wenigen Boom-Jahren warf die Mine kaum noch Profit ab, auch weil der Goldpreis stark gefallen war und sich der Betrieb so immer weniger lohnte. Der große kalifornische Goldrausch, der 1849 begonnen hatte, war vorüber. Nachdem Bodie sonst keine Einnahmequellen zu bieten hatte, ging die Bevölkerungszahl bald wieder rapide zurück. Nach einem Großbrand im Jahre 1932, der zahlreiche Häuser, bis auf die wenigen, bis heute verbliebenen Gebäude, zerstörte, war das Schicksal der Stadt jedoch besiegelt. Das Geschäftsviertel im Stadtzentrum wurde von dem Brand völlig zerstört.


Geisterstadt Bodie Kalifornien
Heute ist Bodie ein Historic State Park und wird so gut wie möglich aufrecht erhalten. Es stehen noch ungefähr 170 Gebäude. Unter anderem eine Kirche, die Schule, ein Bankgebäude aus Ziegelsteinen, eine Bar, ein Laden und mehrere Wohnhäuser sowie das große Minengebäude. Viele der Einrichtungsgegenstände stehen noch so da, als seien die ehemaligen Bewohner gerade erst gegangen. Auf dem kleinen Friedhof vor der Stadt sind die Grabsteine ehemaliger Bewohner zu sehen. Die Zapfsäulen einer alten Tankstelle sind ebenso noch vorhanden, wie ein paar rostende Autowracks aus den 30er Jahren. Einige Gebäude können betreten werden. Für die alte Mine werden Führungen angeboten.

Fazit: Super Ausflugstipp für Gross und Klein, für Geschichts-Freaks sowie Geschichts-Banausen, wie ich einer bin.

Freitag, 20. September 2013

Das Tal des Todes - Death Valley California

Nicht ohne Grund heisst das Death Valley wirklich Death Valley. Die Hitze ist einfach tödlich! Ich weiss nicht wie es bei dir aussieht, aber ich würde nicht mit dem Auto liegenbleiben wollen. Zumindest nicht dort.


Tal des Todes Kalifornien
Am Eingang des Death Valley Nationalparks denkt man sich noch "Ist ja garnicht so heiss" und trotzdem stehen überall Warnschilder, die einen auf die Gefahren aufmerksam machen. A propoz Eingang... der ist übrigens nicht wie bei allen anderen Nationalparks. Hier stehen keine Kabäuschen, wo man den Eintritt bezahlen kann. Aber es hat neben der Strasse einen Automaten, bei dem man den Eintirtt bezahlen muss. Ausser natürlich, man ist mit dem America the Beautiful Annual Pass unterwegs. Aber weiter im Text... Je weiter runter man in das Tal des Todes fährt, desto heisser wird es. Und es ist wirklich heiss! Bei uns warens 48°C. Und zwar richtig trocken heiss. Da kann sogar das kurze Aussteigen und einige Fotos schiessen schon zur Hölle werden.


Ganz ehrlich gesagt ist das Death Valley landschaftlich kein grosser Höhepunkt. Aber es ist wirklich krass, wie heiss es ist. Und ein paar wenige Autofahr-Stunden ist man wieder in einem Skigebiet. Das muss man einfach mal erlebt haben. Wie auch immer... Du könntest im Death Valley auch mit dem eingenen Fahrzeug auf den ausgetrockneten Salzsee. Der ist befahrbar, allerdings auf eigene Gefahr. Was kann daran schon so schlimm sein? Ganz einfach: Wenn es zu regnen beginnt, dann hast du den Zonk gezogen. Das ganze Regenwasser läuft zu diesem ausgetrockneten Salzsee und dann steckt man ganz schön schnell in der Patsche. Ich weiss, was du dir jetzt denkst. "Im Death Valley regnet es ja sowieso nie" - faaaaaalsch! Das es auch regnet, durften wir am eigenen Leib erfahren.


Überschwemmung, Tal des Todes
Überschwemmte Strassen, so denkt man zumindest, gibt es im Death Valley doch nicht. Aber in der Tat, es gibt sie. Der Himmel war strahlend blau, das siehst du ja auf dem oberen Bild. Und links von uns war so ein kleiner Streifen Regen. Nicht weiter schlimm, dachten wir. Allerdings machte die Strasse dann einen 90° Knick nach links und so fuhren wir direkt in diesen Regen. War eigentlich auch nicht weiter schlimm. Ein paar Tröpfchen, das kennt man ja aus der Schweiz. Die Strasse wurde immer dreckiger, zwischendurch einige Pfützen aus Dreckwasser. Und plötzlich war die Strasse überflutet. Ja, jetzt ist wohl mal etwas Pause angesagt. Eine Strasse um das zu umfahren gibt es nicht. Nur der Weg zurück wäre möglich, oder vielleicht auch nicht? Vielleicht ist der ja auch Überschwemmt? Ausserdem wäre es ein riesiger Umweg. Also einfach mal abwarten. Wird schon werden.
Dass die trockene Erde kein Wasser schluckt, merkt man
Tal des Todes, Kalifornien
genau in solchen Fällen. Aber was solls... Wir sind ja nicht die einzigen in dieser Lage. Natürlich hat man im Death Valley auch kein Handy-Empfang und so sollte man waghalsige Aktionen dann lieber vermeiden. Eine halbe Stunde später war dann schon nicht mehr ganz so viel Wasser auf der Strasse und wir wagten uns durch. Zum Glück ohne weitere Probleme. Und ca. 200 Meter weiter vorne sah es dann noch etwas übler aus. Wieder einmal warten ist jetzt angesagt. Und glücklicherweise ging der Wasserpegel auch hier zurück. Der Park Ranger ist auch gleich aufgetaucht und lotste schonmal die ersten Fahrzeuge durch. Danach waren wir dran. Den besten Weg auswählen und durch gehts, bloss nicht stecken bleiben, einfach durch. Geschafft! Und weiter gehts.

Denk daran, wenn du ins Death Valley fährst, genügend Trinkwasser mitnehmen und am besten noch was zu futtern. Ein bisschen Vorsorgen schadet nicht. Lieber gut ausgerüstet sein, auch wenn du nicht in eine doofe Situation kommst. Es gibt hier einfach wirklich nichts in der näheren Umgebung.

Dienstag, 17. September 2013

Grand Canyon National Park South Rim, Arizona

Der Grand Canyon ist der Canyon, der wohl jeder kennt, ja sogar jedes Kind. Das liegt wohl daran, dass der Grand Canyon der wahrscheinlich berühmteste und grösste ist, den es gibt. Und natürlich zählt er auch zu den schönsten Canyons der Welt.

South Rim, Grand Canyon
Der Eintritt in den Grand Canyon kostet meines Wissens $ 25 pro (nichtkommerzielles) Fahrzeug. Wer allerdings den America the Beautiful Annual Pass hat, kann natürlich rein und raus, wie und so oft er möchte. Der südliche Teil des Grand Canyon National Parks, sprich der, über den ich hier schreibe, ist übrigens der meistbesuchte Teil des Grand Canyons. Und das nicht ohne Grund. Er ist wunderschön, leicht zu erreichen und man bezahlt sich nicht dumm und dämlich, wie z.B. beim Grand Canyon Skywalk.

In der Nähe des Visitors Center tummeln sich auch ausserhalb der Hochsaison doch recht viele Touristen. Ist nicht ganz so mein Ding. Aber wenn man sich mal durch die Touris durchgeschlichen hat, da hat man doch einen wunderschönen Ausblick über einen kleinen Teil des Grand Canyons. Und dieser kleine Teil ist riiiesig! Und Bryce Canyon, wobei es auch dort nicht besser sein sollte.
South Rim, Grand Canyon
natürlich atemberaubend schön. Wer, wie ich, nicht auf so viele Touristen steht, der kann einfach vom Visitors Center in Richtung Osten fahren. Rund 30 km geht es dem Canyon entlang und da sind so einige wirklich schöne Aussichtspunkte, an denen man kurz rasten kann. Natürlich mit Parkplätzen, teils sogar Sanitäranlagen, etc. Ist wirklich schön. Und falls Ihr danach in Richtung Norden wollt, seid ihr auch schon in die richtige Richtung unterwegs. Leider wurde bei uns das Wetter immer schlechter, je später es wurde und so sahen wir auch immer weniger weit und machten uns dann am Nachmittag auch auf den Weg in Richtung


Downtown, Flagstaff, Arizona
Übernachtet haben wir in Flagstaff AZ, das gut eine Stunde vom Eingang des Grand Canyon Nationalparks South ist. Man könnte allerdings auch zum Beispiel im Grand Canyon Village übernachten. Da gibt es so einige Hotels und zu unserem Erstaunen sogar Mc Donalds und Co. Aber wer es Abends gerne gemütlich mag und dem eine Stunde Autofahrt am Morgen nichts ausmacht, dem kann ich nur raten in Flagstaff eine Bleibe zu suchen. Denn in Downtown Flagstaff ist noch ein kleines Überbleibsel der Route 66. Ein richtig einladendes kleines, verschlafenes Städtchen, wo man abends gerne herumschländert.

Samstag, 14. September 2013

Bryce Canyon National Park, Utah

Der Bryce Canyon ist einer der schönsten Canyons der Welt. Und das nicht ohne Grund - der Bryce Canyon ist wirklich einfach unglaublich schön. Die ganzen Skulpturen aus Kalkstein bilden eine wunderschöne Märchenlandschaft.

Auflösender Nebel, Bryce Canyon
Am späten Abend nach dem recht langen Tag nach dem Besuch des Grand Canyons und der ganzen Fahrt hoch in den Norden zum Bryce Canyon waren wir dann echt froh, endlich irgendwo liegen zu können. Zum Glück hatten wir am Vorabend noch kurz eine Übernachtung im Best Western gleich vor dem Eingang des Bryce Canyon National Parks. Und so mussten wir auch nicht noch lange etwas suchen. Wie auch immer - wir waren nun im verregneten Bryce Canyon angekommen und assen noch kurz vor Ladenschluss in einem Restaurant zu Abend, das wohl nicht der Rede wert ist. Auf alle Fälle nicht im positivern Sinne der Rede wert. Aber es war die wohl letzte möglichkeit noch etwas zu beissen zu bekommen.

Kalksteingebilde, Bryce Canyon
Am Morgen darauf war das Wetter nicht wirklich vielversprechend - saukalt, regnerisch und trüb. Nichts desto trotz wollten wir natürlich nach dieser langen Fahrt doch noch etwas sehen und so fuhren wir in den Bryce Canyon National Park hinein. Aber ja, auf rund 2'500 MüM bleiben die Wolken gerne im Canyon hängen. Und so waren wir zwar im Bryce Canyon National Park, direkt oberhalb der klippen, konnten allerdings nur erahnen wie schön der Canyon ist. Wir wären schon froh gewesen, wenn wir die Hand vor der Nase gesehen hätten. Nebel, nass, kalt - ach sch...! Naja, wir waren jetzt da und so war es nunmal. Aber natürlich haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben. Es sind zwar schon einige Touristen wieder geflüchtet, aber nein, gib niemals die Hoffnung auf.

Bryce Canyon National Park
Als wir dann eine Weile im National Park herumgefahren waren und auch noch einige Zeit im Auto vertrieben haben, bereits das Mittagessen verdrückt hatten, sah ich dann plötzlich wie die Sonne etwas durch die Wolken drückte. Die Temperatur stieg langsam an. Und das heisst ja Gutes, denn warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf und so sollte der starke Nebel verschwinden. Und nach einer kurzen Weile war es dann so weit, der Nebel verdrückte sich und der wunderschöne Bryce Canyon zeigte sein Gesicht - uuuuuunglaublich schön! Echt der Hammer! Die restliche Zeit blieb es dann zu unseren Gunsten noch beständig und so klapperten wir den ganzen National Park ab. Einfach geil!

Kurzes Fazit: Wenn das Wetter stimmt, dann ist der Bryce Canyon auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch wenn man einen grösseren Umweg fahren muss, seht ihn euch an. Der Bryce Canyon ist einfach unglaublich eindrücklich. Und dieser Eindruck wird dein ganzes Leben in deinem Gedächtnis bleiben - versprochen!

Mittwoch, 17. Juli 2013

Everglades National Park, Florida

Wenn man schon mal in Florida mit dem Auto unterwegs ist, dann sollte man auf jeden Fall einen Abstecher in den Everglades National Park machen. Sehr eindrückliche Landschaft, spektakuläre Tiere und natürlich Moskitos bis an den Anschlag erwarten dich hier. Vielleicht deshalb nicht besonders was für die ganz Kleinen.


Everglades National Park Florida
Der Everglades National Park, unweit von Miami entfernt, ist ein echtes Highlight und sollte man auf keinen Fall meiden. Auch wenn man nachher von Moskitostichen übersäht ist. Ok, wir waren im Park als uns aufgrund der enorm hohen Moskito-Rate davon abgeraten wurde, aber wollten uns das natürlich trotzdem nicht entgehen lassen. Sogar ich, der so gut wie nie von Mücken gestochen werde, wurde hier aber "Opfer" von duzenden Moskito-Stichen. Allerdings erst, nachdem ich mich mit dem "anti Moskito-Spray" eingeschmiert habe. Meine Freundin behauptet zwar bis heute noch, diese gemeinen Fiecher hätten es schon vorher auf mich abgesehen.


Baby-Alligator im Everglades National Park, Florida
Flamingo, so heissen natürlich nicht nur die Tiere, die man zu sehen bekommen sollte, sondern auch der Ort ganz unten des Everglades Parks, den wir ohne Halt auf direktem Weg angesteuert haben. Hier haben wir einen kleinen Ausflug gebucht für rund $ 20 pro Person, den wir allerdings vielleicht nicht mehr machen würden. Mit einem Boot gings den "von Menschen erschaffenen Everglades Nebenkanal" (kein Witz!) hoch, wo wir dann über die verschiedenen Mangroven-Arten aufgeklärt wurden. Natürlich ist es auch eindrücklich das ganze vom Wasser aus zu sehen. Als wir dann endlich aus diesem Kanal rauskamen und in einen riesigen See kamen, schüttete es aus allen Wolken und wir hatten gleich noch eine gratis Dusche kassiert. Natürlich war alles platsch-nass, aber who cares? War eine schöne Abkühlung, denn es war höllisch heiss! Und deshalb wendete das Boot dann wieder und wir machten uns auf den Rückweg. Und plötzlich waren alle panisch, stürtzten sich an die Reeling. Was ist denn jetzt los?? Ein Baby-Alligator! Wir brauchten zwar eine Weile, bis wir ihn gesehen hatten, aber das war ein richtiges Erfolgserlebnis. :)


Raststätte, Everglades National Park
Die wahren Schätze des Parks sind aber an einem Anderen Ort, wie wir nach dem kurzen Bootsausflug vom Kapitän erfahren haben. Man sehe eigentlich einiges mehr in den verschiedenen "Raststätten", meinte er, ja es sind keine Raststätten. Der Lange Weg runter zu Flamingo ist übersäht von mit braunen Schildern versehenen Abzweigern. Und genau das sind die "Schätze" des Everglades National Parks. Auf dem Rückweg haben wir keinen dieser teils wirklich wunderschönen Örtchen ausgelassen. Und siehe da, als es langsam eindunkelte sah man dann plötzlich Alligatoren noch und nöcher. Also wirklich, abgesehen vom Schwefel-Gestank, dem Duft des Abgestandenen, einfach traumhaft schön, eine Erinnerung fürs Leben!

Flamingos haben wir zwar keine gesehen, aber neben den Alligatoren ist natürlich schon die Landschaft und die zum Teil schon etwas beunruhigende Ruhe diesen Ausflug wert!


Alligator im Everglades National Park, Florida
Und noch was: Der Everglades National Park ist KEIN Streichelzoo! Wir waren teilweise für meinen Geschmack schon etwas zu nahe dran. Und dass Alligatoren auf den ersten ca. 5 Metern sau-schnell sein können, auch wenn sie vielleicht träge aussehen, muss man euch ja bestimmt auch nicht erzählen. Also aufgepasst!

Montag, 15. Juli 2013

Universal Studios Orlando

Die Universal Studios in Orlando sind ein Anziehungspunkt für Jung und Alt, Adrenalinkick und Themen-Spezifische Athmosphäre inklusive. Kurz gesagt: Vergnügungs- und Themenpark der Superlative!


Eingang Universal Studios Orlando
Die zwei Telile der Universal Studios in Florida sind unterteilt in "Universal Studios Florida" und "Universal's Islands of Adventure". Also ich habe bis jetzt noch nicht begriffen, worin der eigentliche Unterschied liegt, denn beide Teile des Parks sind sehr ähnlich aufgebaut. Film-Spezifische Achterbahnen, 4-D Kinos etc. Besorgt euch einfach Tickets für beide Teile! Und hier ist schon fast egal, ob man 1-Tages, 2-Tages, 3-Tages oder 4-Tages-Pässe besorgt, denn die Preise unterscheiden sich nicht besonders. Ein 4-Tagespass kostet rund $ 168 und der 1-Tagespass $ 128 - Kein Witz! (Hier gehts zu den Tickets) Bloss ein Tag ist etwas kurz, zwei sind aus meiner Sicht ideal und drei Tage sind vielleicht schon etwas viel - zumindest für mich.

Aber überzeuge dich selbst! Doch ich bin mir so ziemlich sicher, wenn ihr das alles an einem Tag erleben wollt, dann habt ihr ganz schönen Stress. Auch wenn ihr einen... wie war das?... Unlimited Express habt, mit der zwar so einiges mehr kostet, aber dafür müsst ihr viel weniger anstehen. Überall haben die Express-User den Vortritt und werden spezialbehandelt.

Ich habe euch kurz aufgelistet, was es alles zu sehen und erleben gibt. Schaut es euch also doch kurz an, wenn ihr wollt.


Abends im Universal Studios Florida
Im Universal Studios Florida findest du folgende Attraktionen:
- TRANSFORMERS: The Ride-3D
- Despicable Me Minion Mayhem
- Hollywood Rip Ride Rockit
- The Simpsons Ride
- Shrek 4-D
- Revenge of the Mummy
- MEN IN BLACK Alien Attack
- Terminator 2: 3-D
- E.T. Adventure
- Disaster!SM- A Major Motion Picture Ride...Starring YOU
- Animal Actors On Location!
- Curious George Goes To Town
- Fear Factor Live
- Fievel's Playland
- TWISTER...Ride It Out
- Woody Woodpecker's Nuthouse Coaster
- Beetlejuice's Graveyard Revue
- The Blues Brothers Show
- A Day in the Park with Barney
- Universal Orlando's Horror Make-Up Show
- Lucy - A Tribute


Harry Potter - Island of Adventure
Und auf der Island of Adventure sind folgende Attraktionen:
- The Amazing Adventures of Spider-Man
- The Incredible Hulk Coaster
- Doctor Doom's Fearfall
- Storm Force Accelatron
- Popeye & Bluto's Bilge-Rat Barges
- Dudley Do-Right's Ripsaw Falls
- Jurassic Park River Adventure
- Pteranodon Flyers
- The Eighth Voyage of Sindbad Stunt Show
- Flight of the Hippogriff
- Dragon Challenge
- Harry Potter and the Forbidden Journey
- One Fish, Two Fish, Red Fish, Blue Fish
- The Cat In The Hat
- Poseidon's Fury
- The High in the Sky Seuss Trolley Train Ride!
- Camp Jurassic
- Caro-Seuss-el
- Jurassic Park Discovery Center
- If I Ran The Zoo
- Me Ship, The Olive
- Oh! The Stories You'll Hear!

Mittwoch, 10. Juli 2013

Nassau in 3 Stunden

Nassau, Bahamas... (m)ein Traum! Aber in drei Stunden sieht man nicht besonders viel. Wieso wir nicht länger da waren? Karibik-Kreuzfahrt mit Hurricane-Planänderungen!

Einlaufen in den Hafen von Nassau
Nassau war schon länger einer meiner grössten Träume. Allerdings lief es nicht so ganz, wie ich es mir erträumt habe. Als wir auf der Oasis of the Seas mit Verspätung in den Hafen von Nassau einliefen war die reinste Hölle los. Hier wollten wirklich alle ab dem Kreuzfahrtschiff und das bei einem Aufenthalt von nur gut drei Stunden und wohl bemerkt mit ca. 6'000 Passagieren. Wenn man im Hafen von Nassau anlegt, müssen alle, wie man das von gewissen Flughäfen kennt, durch den Duty Free laufen. So eine Menschenmenge erlebt man ansonsten nur zum Beispiel an der Street Parade in Zürich ;). Ich selber kommen mit solchen Massen aus Menschen nicht wirklich zurecht und so wollte ich nur möglichst schnell hinaus - die Hölle!

Meine Freundin hatte die glorreiche Idee, wir könnten jetzt doch trotzdem mal eine Touristen-Tour machen. Also willigte ich ein und für 25$ pro Person taten wir das dann auch. Das Versprechen war wie folgt: 1,5 Stunden Tour, kulturelles, Attraktionen, Shopping und Beach. Na, klingt doch nicht schlecht, oder?

Zu Beginn standen wir mal im Stau. Zu Fuss wäre man wohl schneller gewesen, denn wir wurden nur zu einer Ruine die wenige hundert Meter vom Hafen entfernt war. Ich und Ruinen passen irgendwie nicht zusammen und so liefen wir mal rund herum bis es dann weiter ging. Das war übrigens der "kulturelle Teil" des Ausflugs.

Touristen-Tour auf Nassau zu einem Hotelkomplex
Danach hiess es nochmals Stau stehen, bis wir in einem Hotel-Komplex angekommen waren - der Attraktions-Teil und Shopping-Teil des super Ausflugs, wie wir später erfuhren. Ähm ja, was wollen wir hier? Ok, laufen wir mal mit allen anderen hinein. Überteuerte Läden, Casino, etc. Hmmm.... Sehr spanisch... Ok, das Hotel sieht wirklich cool aus, aber wenn man von einem Kreuzfahrtschiff kommt, dann möchte man doch kein Hotel-Komplex sehen, oder etwa schon? Bin ich etwa so falsch gepolt? Ja auf alle Fälle durften wir den Strand nicht betreten und so liefen wir mal etwas weiter, hier mussten wir lustigerweise durch das Casino hindurch - kein Witz! - bis wir dann am öffentlichen Strand angekommen sind. Kurzer Blick auf die Uhr - ooooooh shit! - wir müssen zurück! Wir rannten zurück und haben auch hier im Prinzip überhaupt nichts gesehen. Naja, weiter gehts..

Wieder im Taxi angekommen geht es weiter an den Strand. Und das war genau der Strand, an den wir wenige Minuten vorher gelaufen sind. Zoooonk! Aber ok, geniessen wir mal kurz das Feeling. Und schon sagte unser Ausflugs-Führer: "So, jetzt habt ihr 5 Minuten Zeit um kurz Fotos zu schiessen. Es wird nicht gebadet!" Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuper! Die fünf Minuten waren wie im Flug vergangen und schon "durften" wir wieder zurück an den Hafen - mit Umwegen, denn dieser Taxifahrer ist im vollen Ernst im Zick-Zack durch Wohnquartiere gefahren.


Stadt Nassau auf den Bahamas
Ok, wie viel Zeit haben wir noch? Etwas mehr als eine Stunde, bis unser Schiff fährt. Und jetzt konnten wir noch kurz zu Fuss Nassau erkunden und haben so einiges mehr gesehen und stellt euch vor, es war sogar noch gratis. ;)

Also echt, macht niiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals eine geführte Touri-Tour und vorallem nicht, wenn die Zeit so knapp ist. Die Insel ist recht gross und wir haben gerade mal so gut wie nichts davon gesehen. Schade, aber ich bin mir sicher irgendwann wird es mich wieder auf Nassau verschlagen und dann werde ich mehr sehen.

Dienstag, 18. September 2012

Der Ausflug auf St. Thomas

Ferien USA, Kreuzfahrt Karibik - so weit so gut! Es ist Morgen früh und unser Kreuzfahrtschiff hat bereits im Hafen von St. Thomas angelegt. Strahlend blauer Himmel, wunderschöne Rundsicht vom Schiff, viele kleine Segelschiffe, die vor Land ankern und Geburtstag hab ich auch noch - besser könnte der Tag also nicht starten.

Da gehen wir doch mal an Land und kundschaften die Insel etwas aus. Runter vom Schiff, durch die vielen Touris durchquetschen, Taxi organisieren und ab in die Hauptstadt. In der Hauptstadt beziehungsweise im Hauptstädtchen angekommen mal etwas rumlaufen, aber mehr als um die 200 Schmuckläden können wir leider nicht finden, wirklich alles NUR Schmuckläden. Auf der Suche nach einem gemütlichen Restaurant, wo wir uns etwas von der brennenden Sonne erholen könnten, verzweifeln wir allerdings schon fast. Mittlerweile sind wir ausserhalb der Stadt und konnten noch nichts finden. Also Taxi anhalten und den Chauffeur fragen. Dieser lotst uns allerdings wieder zurück in die Stadt. Eine halbe Stunde später sind wir fündig geworden und gönnen uns nun mal was etwas Schatten und Iced Tea.
Gestärkt können wir uns nun überlegen, was wir nun tun wollen. Suchen wir doch mal einen Strand, wie man sich die Karibik vorstellt - Strandbars, Palmen, türkis-blaues Meer und so weiter. Auf und einen Taxifahrer fragen. Dieser erklärt uns dann, er könne uns an genau eine solche Beach fahren, die zudem noch nahe am Hafen liegt und wir sogar zurück zum Schiff laufen könnten. Und das beste - wenn es uns nicht gefällt, gehts gratis an die nächste Beach, nächste Beach, nächste Beach, bis uns eine zusagt - Cool!

Im Taxi, nun schon eine Weile unterwegs, biegt der Fahrer dann plötzlich ab in ein Best Western Resort. Fragend schauen wir uns da natürlich gegenseitig an, man bringt doch keine Kreuzfahrt-Touris an einen privaten Hotelstrand??  Aber OK, schauen wir uns den Strand mal an, vielleicht ist es einfach die beste Zufahrt mit dem Auto. Als wir dann aussteigen um mal zu schauen, sagt unser Taxifahrer nur: "Wait, wait, first you have to pay!" Also zahlen wir rasch den Taxifahrer - und schon ist er weg.

Zwischen den Hotelgebäuden gehts runter zum Strand und wie erwartet - privater Hotelstrand mit Hotelbar und Hotelrestaurant. Alle haben die gleichen Badetücher, wahrscheinlich die vom Hotel und nebenan das nächste Hotel. Na, egal - erst mal ab ins kühle Nass!

Da wir uns allerdings nicht ganz wohl fühlen am Hotelstrand wollen wir noch etwas anderes sehen und diskutieren wieder mit einem Taxifahrer. Dieser sagt uns, wir sollen unbedingt zum wunderschönen Aussichtspunkt hinauf, wo auch Restaurants sind und man sich gemütlich entspannen kann und das Leben vergisst. Es sei einer der 10 schönsten aussichtspunkte der Welt. Nach kurzem überlegen gehen wir dann mit dem Taxi die vielen kurven zum Aussichtspunkt hinauf. Oben angekommen fragt unser Fahrer, ob er auf uns warten soll. Da wir allerdings etwas entspannen wollen in den gemütlichen Restaurants, sagen wir ihm ab.

Durch den Torbogen, Treppen runter und was finden wir vor? Einfach ein riesiger Souveniershop. Kurz durchlaufen. Im Souveniershop ist eine grosse Theke angeschrieben mit Daiquiri-Bar (das ist wohl das beschriebene "Restaurant" des Taxifahrers) und hinten eine kleine Terrasse mit wunderschönem Ausblick. Aber man kann sich weder irgendwo hinsetzten noch gemütlich irgendwo etwas trinken. Naja, wenigstens noch ein, zwei Fotos schiessen und wieder raus.
Na, dann gehen wir doch noch zum von Touris viel besuchten Megans Bay, die längste und schönste Beach der Insel. Aber wie??? Die Taxis, die hier oben halten sind alle voll besetzt, laden ihre Leute ab, warten 15min und laden sie wieder auf. Ansonsten gibt es keine Möglichkeit den weiten Weg zu machen. Nach langen Diskussionen mit den Taxifahrern und etliche Touristen später, können wir doch noch mit einem Taxi runter, nicht zur Megans Bay, aber Hauptsache weg. Das Taxi ist mit ein paar Brasilianern besetzt und wir haben noch ein Plätzchen frei. Also machen wir einfach mit, bei der Rundfahrt, die diese Brasilianer wünschen und fahren mehr als eine Stunde über die Insel und halten bei ein, zwei Aussichtspunkten an, um Fotos zu schiessen. Der Taxifahrer spricht immer wieder davon, dass sie noch zu einem wunderschönen Strand fahren, wo wir dann natürlich auch noch Baden können. Na, cool!
Ein bisschen aus dem Fenster schauen und plötzlich sehen wir wieder das Best Western Resort, das Taxi wird langsamer und biegt ab - NEIN! Bitte nicht!

Tja, nach ein Mal um die Insel fahren, sind wir wieder hier, am Hotel-Strand, an dem wir uns nicht wohlgefühlt haben. Die blauen Strandtücher mal genauer anschauen und die - man kanns fast nicht glauben - sind alle vom Kreuzfahrtschiff!